“Glücklich der Mensch, der weise und urteilsfähig geworden ist! Er
ist reicher als jemand, der Silber und Gold besitzt. Selbst die größten
Schätze und die schönsten Perlen verblassen gegenüber dem Wert der
Einsicht. Wer weise ist, wird lange leben und Reichtum und Ansehen
erwerben. Ja, die Weisheit schenkt Glück und Sicherheit; sie allein gibt
ein erfülltes Leben, und wer an ihr festhält, ist glücklich! Durch
Weisheit schuf Gott die Erde, mit seinem Verstand entwarf er das
Weltall. Seine Klugheit ließ die Quellen aus der Tiefe hervorsprudeln
und Regen aus den Wolken fallen. Mein Sohn, achte darauf, dass du die
Weisheit und Besonnenheit nie aus den Augen verlierst! Sie wird dein
Leben erfüllen und dir Ansehen bei den Menschen geben. Dann kannst du
sicher deinen Weg gehen, nichts bringt dich zu Fall.”
(Sprüche Salomos,
Kapitel 3)
Viele Menschen versuchen ständig heraus zu finden, wo das Glück
verborgen liegt. Manchmal macht es aber durchaus Sinn, wenn wir darüber
nachdenken, wo das Glück nicht ist. Dazu habe ich etwas sehr Schönes in dem Roman “Wokini oder die Suche nach dem verborgenen Glück”
von Nicholas Sparks und Billy Mills gefunden. Das Buch handelt von dem
Indianerjungen David, der in den 50er und 60er Jahren des 20.
Jahrhunderts in einem Reservat aufwuchs. Seine Mutter starb, als er 11
Jahre alt war. Seine ältere Schwester übernahm sozusagen die Mutterrolle
für ihn und seine jüngeren Geschwister. Drei Jahre später starb auch
sie an einer Krankheit. Durch diesen erneuten Verlust eines geliebten
Menschen, verfiel David in eine tiefe Depression. Er litt unsäglich an
diesem Schmerz und dachte manchmal daran, seinem Leben ein Ende zu
bereiten.
Nach einigen Wochen wünschte sich David, endlich wieder glücklich
sein zu können - aber wie sollte das gehen, mit dieser Trauer?
Vielleicht hatte sein Vater eine Antwort für ihn. Als er ihn um Hilfe
bat, nahm dieser eine Schriftrolle aus der Schublade seines
Schreibtisches. Sie bestand aus zerschlissenem Stoff und war von seinem
Ururgroßvater, einem Medizinmann, bemalt worden. Er gab sie David mit
den Worten: “Nimm sie an Dich und Du wirst lernen.” Sie enthielt sieben
Bilder. Kein einziges Wort war darin geschrieben. Der Vater meinte: “Die
Rolle zeigt Dir, wie Du in deinem Leben glücklich wirst.” Er forderte
David auf, sie mit auf die Reise zu nehmen. David verstand gar nichts.
Auf welche Reise sollte er gehen und wer könnte ihm den Sinn dieser
Rolle entschlüsseln. “Jemand, der weiser ist als ich. Der Dich im
Innersten berührt und mit Dir sprechen kann”, sagte der Vater.
David machte sich auf seine Reise und versuchte jemanden zu finden,
der ihm helfen konnte. Nach mehreren erfolglosen Stationen gelangte er
zu einem alten Mann, der in den Bergen lebte. Als David dem Mann sein
Anliegen schilderte, stellte dieser ihm eine Aufgabe. Er solle die Leute
fragen, was für sie Glück bedeute. Erst wenn er acht verschiedene
Versionen gehört hätte, dürfe er wieder zurückkommen.
Nach zwei Tagen war die Aufgabe erfüllt. Der Mann wollte erfahren,
was David herausgefunden hatte. David berichtete von einem älteren Mann,
der sehr arm schien. Er beteuerte, dass er sich so lange kein Essen
leisten könne, bis er einen Scheck von der Regierung bekäme. Er meinte,
dass er glücklich wäre, wenn er mehr Geld hätte. „Wie hat diese Antwort
auf Dich gewirkt?“ „Sie erschien mir unsinnig. Man kann mit Geld alles
Mögliche kaufen, aber nicht das Glück. Viele arme Leute, die ich traf,
waren genauso glücklich oder sogar noch glücklicher als reiche Leute.
Tatsächlich hörte ich auf meiner Reise von einem reichen Mann, der
Selbstmord begangen hat. Wenn man mit Geld allein glücklich wird, dann
erkläre mir, warum er sich umbrachte.“ „Dafür gibt es keine Erklärung,
es sei denn, Du lernst und glaubst, dass Glück nicht vom Geld abhängt,
sondern von Dir selbst und Deiner Einstellung! Und was war die Zweite
Antwort, die Du gefunden hast?“
„Ich traf einen Mann, der behauptete, dass er glücklich wäre, wenn er
Ruhm erlangte. Er wollte Filmstar werden.“ „Erschien Dir diese Antwort
sinnvoll?“ „Nein! Der Ruhm kann einen Menschen nicht glücklich machen,
sonst wären alle Berühmtheiten glücklich. Meiner Meinung nach beschert
der Ruhm zahlreiche Verpflichtungen und einige Vorteile, doch kein
Glück.“
“Und wie lautet die dritte Antwort, auf die Du gestoßen bist?“ „Ich
sprach mit einer jungen Frau, die allein in der Stadt lebt. Ich fragte
sie, ob Geld und Ruhm sie glücklich machen würde, und sie sagte nein.
Doch obwohl sie ein sehr angenehmes Leben führt, war sie ziemlich
deprimiert. Erst wenn sie den richtigen Mann zum Heiraten finden würde,
wäre sie glücklich.“ „Glaubst Du, dass sie Recht hatte?“ „Nein. Es ist
zwar wichtig, den richtigen Lebenspartner zu haben, aber meiner Ansicht
nach kann er einen nicht die ganze Zeit glücklich machen. Ich bin
Menschen begegnet, die ihren Ehepartner liebten, aber das reichte nicht
fürs Glück.“ „Wenn Du meinst, der andere Mensch könne Dich glücklich
machen, ist das wie die Behauptung, jemand anders kontrolliere Deine
Gefühle. Das Glücksgefühl hat aber seinen Ursprung im Inneren, nirgendwo
sonst. Niemand außer Dir bestimmt darüber, wie Du Dich fühlst.“ Der
Mann fuhr fort: „Berichte mir von der Frau, die eine gute Ehe führt und
die trotzdem sagte, sie sei unglücklich?“
„Diese Frau bezeichnete ihren Ehepartner als den perfektesten Mann,
den sie sich vorstellen könne. Aber glücklich wäre sie erst, wenn sie
mehr Freunde hätte. Seit ihrer Kindheit habe sie davon geträumt, bei
anderen beliebt zu sein, doch sie könne kaum Freunde finden. Trotz ihrer
guten Ehe sei sie ziemlich einsam.“ „Freundschaften haben mit dem Glück
nichts zu tun, einmal abgesehen davon, dass man mehr Freunde hat, wenn
man glücklich ist.“
„Im Laufe meiner nächsten Begegnung lernte ich, dass auch viele
Freunde das Glück nicht gewährleisten können. Die nächste Frau war bei
allen sehr beliebt. Sie hatte mehr Freunde als irgendjemand sonst, den
ich auf meiner Reise traf. Sie war umschwärmter als alle anderen
Menschen, die ich in meinem Leben kennen gelernt habe. Aber als ich sie
fragte, ob sie glücklich sei, schüttelte sie den Kopf. Sie ist sehr
dick, und ihr Gesicht ist infolge einer Windpockenerkrankung in der
Kindheit von Narben gekennzeichnet. Sie sagte, sie wäre glücklich, wenn
sie ein attraktives Äußeres hätte. Sobald sie allein ist, weint sie.“
„Es ist sehr traurig, wenn die Leute sich nicht so akzeptieren, wie sie
sind. Und noch schlimmer ist es, wenn sie glauben, etwas ändern zu
müssen, damit sie endlich glücklich werden. Die Schönheit kann einen
Menschen nicht glücklich machen – selbst schöne Menschen müssen lernen,
glücklich zu sein.“
„Was hast Du gemacht, nachdem Du von der Frau fort gegangen bist?“
„Es war schon spät, und so fand ich eine Scheune, in der ich schlafen
konnte. Dort stieß ich auf einen anderen Mann. Er war blind und hatte im
Zweiten Weltkrieg ein Bein durch Amputation verloren. Er vegetierte als
Bettler auf der Straße und war sehr unglücklich über sein Leben. Er
sagte, wenn er keine körperliche Behinderung hätte, wäre er glücklich.“
„Viele Menschen erachten die körperliche Gesundheit als etwas
Selbstverständliches. In der Sonne spazieren gehen, dem Rauschen des
Flusses zuzuhören oder die Schönheit eines Sonnenunterganges zu
bewundern – das sind einfache Vergnügen, von denen einige nur träumen
können. Alle gesunden Leute sollten sich auf das konzentrieren, was sie
haben, und genügend Zeit erübrigen, um es auszukosten. Das würde ihnen
helfen, dankbar anzuerkennen, wie außergewöhnlich das Leben im Grunde
ist. Dennoch haben diese einfachen Dinge nichts damit zu tun, ob jemand
glücklich ist oder nicht. Eine körperliche Behinderung zerstört nicht
unbedingt die Existenz eines Menschen. Das Glück ist nicht beschränkt
auf die vollkommen Gesunden. Trotz all der körperlichen Gebrechen in der
Welt kann man glücklich sein, wenn man sich danach sehnt. Hast Du am
nächsten Tag Deine siebte Antwort gefunden?“
„Ja. Ich traf eine junge Frau, die gerade ihr Haus verkaufte. Sie
sagte, es sei mit zu vielen Erinnerungen befrachtet. Ihr Mann war
gestorben. Und sie betonte, wenn ihr Mann noch leben würde, wäre sie
glücklich.“ „Aus dem gleichen Grund bist auch Du unglücklich. Du hast
bestimmt sehr gut nachvollziehen können, wie sie sich fühlte. Seit es
den Menschen gibt, fürchtet er den Tod. Doch der Tod ist nicht das Ende
des Lebens, sondern der Beginn eines neuen Lebens. Man sollte sich
klarmachen, dass der verstorbene Mensch nicht völlig verschwunden ist.
Er hat sich in etwas viel Größeres verwandelt. Bald wird dann die Trauer
von eben dem Gefühl abgelöst, das Du gerne empfinden möchtest, und
entgegen Deinen Befürchtungen kannst Du wieder glücklich sein.
Vielleicht nicht sofort, aber gewiss im Laufe der Zeit. Wenn Du daran
zweifelst, so frage Dich einfach: Glaube ich wirklich, dass der
Verstorbene mich unglücklich sehen will? Wenn die Antwort ‘Nein’ lautet,
musst Du Dich bemühen, glücklich zu werden und dadurch diesen
Verstorbenen ehren. Berichte mir von der letzten Möglichkeit, glücklich
zu sein.“
„Ich brauchte fast den ganzen Tag, aber schließlich fand ich
jemanden, der ein anderes Motiv hatte. Er sagte, er mache sich Sorgen
über den Frieden, über die Umwelt, über diese und jenes. Und er
beteuerte, wenn all die damit zusammenhängenden Probleme gelöst würden,
wäre er glücklich.“ „Hatte er Deiner Meinung nach Recht?“ „Nein. Sein
Motiv unterschied sich letztlich nicht von den der anderen. Das Glück
hängt nicht davon ab, was in der Welt passiert, sondern davon, wie man
sie wahrnimmt.”
Der Mann lächelte David freundlich an. „Nimm die Rolle und breite sie
vor Dir aus. Sag mir, was Du auf dem ersten Bild siehst.“ „Ich sehe
Iktumi, die ein Adler fressen will.“ „Weißt Du was über Iktumi und den
Adler?“ „Iktumi ist eine hinterlistige Spinne. Sie benutzt gewisse
Tricks, um die Menschen zu beeinflussen. Sie ist eine Lügnerin. Unser
Schöpfer hingegen spricht zu uns und allen Menschen durch den Adler. Der
Adler ist die Wahrheit.“ „Gut. Aber was verbindet Deine Reise mit
Iktumi?“ „Iktumi hat acht Beine und ich habe acht verschiedene
Möglichkeiten, um glücklich zu sein.“ „Sind dies die wahren Wege zum
Glück?“ „Für die meisten Menschen schon, aber sie sind nicht wahr!
Offenbar brauchte jeder etwas anderes, um glücklich zu sein. Geld, Ruhm,
Beziehungen – all diese Faktoren wurden genannt, doch ich konnte mir
unzählige Beispiele vorstellen, die zeigten, dass sie nicht der Wahrheit
entsprachen. Solche Lügen benutzt Iktumi, um auf den Geist eines
Menschen einzuwirken! Die Spinne will nicht, dass Leute glücklich sind.
Vielmehr will sie ihnen beibringen, dass Glück stets außer Reichweite
ist.“
„Auf welche Weise aber wirst Du auf dem Bild dargestellt?“ „Durch den
Adler?“ „Genau. Warum?“ „Weil ich die Lügen der Spinne nicht glaube!
Ich habe beschlossen, mich in den Adler zu verwandeln, die Lügen aus
meinem Leben zu verbannen und sie durch die Wahrheit zu ersetzen.“ „Die
Wahrheit ist wunderbar und doch einfach: Du allein bist verantwortlich für Dein Glück. Du allein bestimmst darüber, wie Du Dich fühlst. Nichts und niemand kann das für Dich tun. Sei dankbar für das, was Du hast, anstatt Dich darauf zu fixieren, was Du nicht hast.“
Der Mann zählte die Lügen Iktumis auf:
“Wenn ich nur Reichtum besäße, dann wäre ich glücklich.
Wenn ich nur Ruhm erlangen würde, dann wäre ich glücklich.
Wenn ich nur den richtigen Ehepartner finden könnte, dann wäre ich glücklich.
Wenn ich nur mehr Freunde hätte, dann wäre ich glücklich.
Wenn ich nur ein attraktiveres Äußeres hätte, dann wäre ich glücklich.
Wenn ich nur keine körperliche Behinderung hätte, dann wäre ich glücklich.
Wenn nur der geliebte Mensch nicht gestorben wäre, dann wäre ich glücklich.
Wenn nur die Welt ein friedlicherer Ort wäre, dann wäre ich glücklich.
All das ist falsch! Du kannst glücklich sein, wenn Du es wirklich willst.”
(Auszug eines Vortrages von Udo Michaelis am 07.09.2008 in Borgholzhausen)
Foto © : Dieter Schütz / PIXELIO
Freitag, 12. Juli 2013
Donnerstag, 11. Juli 2013
Wenn der Erfolg immer wieder verhindert wird
Habt Ihr schon mal den Spruch gehört, “wir leben in einer
Leistungsgesellschaft”? Wahrscheinlich schon - aber entspricht diese
Aussage denn überhaupt der Wahrheit? Meine Antwort: “eindeutig nein!”
Wenn wir für unsere Leistung bezahlt würden, dann wäre jeder steinreich,
der am Hochofen oder im Bergwerk schuftet. Alle Malocher mit einer
60-Stunden-Woche müssten längst Millionäre sein. Andererseits hätte so
mancher Filmstar oder berühmter Musiker ein relativ geringes Einkommen.
Wenn es nach Leistung ginge, dann hätte der Vorstandschef eines
Multikonzerns vielleicht ein 20 % höheres Gehalt, im Vergleich zu einem
Mitarbeiter der untersten Hierarchieebene. Sein Verdienst würde aber
niemals das 200fache betragen.
An unserer Leistung kann es also nicht liegen, ob wir viel oder wenig verdienen. Welche Faktoren spielen also dann eine entscheidende Rolle? Das Prinzip, durch welches unsere Einkünfte bestimmt werden, ist folgendes: Wir bekommen genau das Geld, was wir oder unsere Waren, bzw. Dienstleistungen auf dem Markt wert sind. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich will, kann ich für meine Leistung einen extrem hohen Preis verlangen. Gibt es jedoch keinen, der gewillt ist, diesen Preis zu zahlen, dann bleibe ich auf meiner angebotenen Ware oder Dienstleistung sitzen. Den potentiellen Käufer interessiert es nicht die Bohne, wie viele Stunden ich für diese Leistung geknechtet habe. Er kauft genau dann, wenn der Nutzen für ihn höher ist, als der zu zahlende Preis. Zumindest muss er das Gefühl haben, dass beides in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander steht. Bei Arbeitsverträgen ist das nichts anderes. Ein Angestellter verkauft einem Arbeitsgeber seine Arbeitskraft. Die zur Verfügung gestellte Zeit wird durch Zahlung eines Gehaltes “gekauft”. Ist der Chef davon überzeugt, dass der Nutzen des Mitarbeiter für das Unternehmen geringer ist, als dessen Tätigkeit kostet, wäre seine Entlassung die logische Konsequenz.
Diejenigen, die ihren Preis zu niedrig ansetzen, haben in der Regel ein Problem. Bewusst oder unbewusst glauben sie daran, dass ihre angebotenen Leistungen eher minderwertig sind. Wer jedoch davon überzeugt ist und wirkungsvoll rüberbringt, dass seine Produkte, Dienstleistungen oder der Arbeitseinsatz für die angestrebte Zielgruppe wertvoll sind, wird keine Schwierigkeiten haben, auch höhere Preise zu verlangen.
Einmal war ich unterwegs zu einem Kundentermin. Als ich nach einer kurzen Pause mein Auto starten wollte, ging nichts mehr. Also rief ich den Notdienst an. Der Mechaniker hatte bereits nach fünf Minuten den Fehler gefunden. Eine Leitung hatte sich gelöst. Nach weiteren fünf Minuten war der Schaden behoben und ich konnte weiterfahren. Hat der Mechaniker eine hohe Leistung erbracht? Ihr werdet mir wahrscheinlich zustimmen, dass man bei einer zehnminütigen Arbeitszeit, zuzüglich An- und Abfahrt, nicht gerade von einer umfangreichen Arbeitsleistung sprechen kann. Die Wirkung war allerdings ernorm. Durch das Know-how des Mechanikers lief meine Karre wieder und ich konnte pünktlich zu meinem Termin erscheinen. Noch einmal zusammengefasst: Um jemanden zu einem Kauf zu überzeugen ist also nicht die Leistung, sondern die Wirkung entscheidend.
Wenn Euch klar ist, dass Eure Wirkung für den Erfolg wichtiger ist als Eure Leistung, seid Ihr schon weiter als die meisten Menschen. Die Mehrheit versucht ihre Erfolglosigkeit durch härteres Arbeiten und größere Anstrengungen zu kompensieren oder fügt sich in ihr Schicksal. Kreativität, leidenschaftliches Engagement, selbstsicheres Auftreten und Spaß an der Arbeit fördern die positive Wirkung der eigenen Person auf andere Menschen. Mein Vorhaben entsprechend zu kommunizieren, ist natürlich ebenfalls wichtig. Was nutzt es, wenn ich gute Arbeit mache und niemand erfährt davon.
Aber selbst wenn ich all diese Dinge richtig mache, kann es sein, dass ich nach einigen Teilerfolgen immer wieder abrutsche. Ich kenne Situationen in meinem Leben, in denen ich mich für meinen Erfolg mächtig ins Zeug gelegt habe. Oft ging es erst ganz gut, aber nach einiger Zeit ist alles wieder den Bach runter gegangen. Nun gehöre ich zu denen, die nicht so schnell aufgeben. Also habe ich es erneut versucht und wieder und wieder. Irgendwann war ich ausgebrannt, müde und frustriert. Wenn Du Dich in einer solchen Lage befindest, nutzen Dir keine neuen Marketingstrategien, keine besseren Verkaufstechniken und keine manischen Erfolgsseminare mit “Tschaka” und verordneter Positivdenkerei. Falls Du trotz Einsatz und sogar Liebe für Deine Arbeit auf keinen grünen Zweig kommst, ist das ein Indiz für innere Blockaden.
Seelische Blockaden wirken aus dem Unterbewusstsein heraus. Sie sind manifestieren sich in Gehirn und Nervensystem. Von dort beeinflussen sie über das endokrine System das Immunsystem. Vereinfacht ausgedrückt: Der Körper wird geschwächt und der Hormonhaushalt gerät durcheinander. Das Resultat ist oft Energiemangel, Erschöpfung, Schlafprobleme und Krankheit.
Nun entstehen seelische Blockaden nicht irgendwie rein zufällig. Sie werden immer durch ein konkretes Ereignis ausgelöst. Während dieses Ereignisses wird eine Entscheidung getroffen, die danach fest in unserem Unterbewusstsein verankert ist. Treffen wir heute eine neue Entscheidung, die in eine andere Richtung läuft als die frühere, kommt es zu einem inneren Konflikt. Die alte Entscheidung boykottiert die neue und wir kommen nicht von der Stelle.
Ein Handwerker litt darunter, dass trotz ausreichender Kundschaft und vollen Auftragsbüchern nie genügend Geld vorhanden war. Immer, wenn es gut lief, machte er irgendeinen blöden Fehler und das Geld war wieder futsch. Während einer Systemaufstellung machte er eine erstaunliche Entdeckung. Er sah sich als kleiner Junge, der ein Gespräch seiner Eltern miterlebte. Sein inzwischen verstorbener Vater, dargestellt durch einen Stellvertreter, sagte etwas wie “die Reichen haben alle einen schlechten Charakter”. Es stellte sich heraus, dass er als Kleinkind die Entscheidung getroffen hatte, niemals reich zu werden, weil er ja einen guten Charakter haben wollte. Diese Entscheidung von damals hat ihn ständig bei seinem Vorhaben boykottiert, finanziell erfolgreich zu sein. Durch die Hilfe eines Coaches wurde die Erkenntnis in seinem Unterbewusstsein verankert, dass diese frühere Entscheidung für die Gegenwart keinen Sinn mehr macht. Seine Blockade löste sich und nun klappt es auch mit dem Erfolg.
Foto © : Rainer Sturm / PIXELIO
An unserer Leistung kann es also nicht liegen, ob wir viel oder wenig verdienen. Welche Faktoren spielen also dann eine entscheidende Rolle? Das Prinzip, durch welches unsere Einkünfte bestimmt werden, ist folgendes: Wir bekommen genau das Geld, was wir oder unsere Waren, bzw. Dienstleistungen auf dem Markt wert sind. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ich will, kann ich für meine Leistung einen extrem hohen Preis verlangen. Gibt es jedoch keinen, der gewillt ist, diesen Preis zu zahlen, dann bleibe ich auf meiner angebotenen Ware oder Dienstleistung sitzen. Den potentiellen Käufer interessiert es nicht die Bohne, wie viele Stunden ich für diese Leistung geknechtet habe. Er kauft genau dann, wenn der Nutzen für ihn höher ist, als der zu zahlende Preis. Zumindest muss er das Gefühl haben, dass beides in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander steht. Bei Arbeitsverträgen ist das nichts anderes. Ein Angestellter verkauft einem Arbeitsgeber seine Arbeitskraft. Die zur Verfügung gestellte Zeit wird durch Zahlung eines Gehaltes “gekauft”. Ist der Chef davon überzeugt, dass der Nutzen des Mitarbeiter für das Unternehmen geringer ist, als dessen Tätigkeit kostet, wäre seine Entlassung die logische Konsequenz.
Diejenigen, die ihren Preis zu niedrig ansetzen, haben in der Regel ein Problem. Bewusst oder unbewusst glauben sie daran, dass ihre angebotenen Leistungen eher minderwertig sind. Wer jedoch davon überzeugt ist und wirkungsvoll rüberbringt, dass seine Produkte, Dienstleistungen oder der Arbeitseinsatz für die angestrebte Zielgruppe wertvoll sind, wird keine Schwierigkeiten haben, auch höhere Preise zu verlangen.
Einmal war ich unterwegs zu einem Kundentermin. Als ich nach einer kurzen Pause mein Auto starten wollte, ging nichts mehr. Also rief ich den Notdienst an. Der Mechaniker hatte bereits nach fünf Minuten den Fehler gefunden. Eine Leitung hatte sich gelöst. Nach weiteren fünf Minuten war der Schaden behoben und ich konnte weiterfahren. Hat der Mechaniker eine hohe Leistung erbracht? Ihr werdet mir wahrscheinlich zustimmen, dass man bei einer zehnminütigen Arbeitszeit, zuzüglich An- und Abfahrt, nicht gerade von einer umfangreichen Arbeitsleistung sprechen kann. Die Wirkung war allerdings ernorm. Durch das Know-how des Mechanikers lief meine Karre wieder und ich konnte pünktlich zu meinem Termin erscheinen. Noch einmal zusammengefasst: Um jemanden zu einem Kauf zu überzeugen ist also nicht die Leistung, sondern die Wirkung entscheidend.
Wenn Euch klar ist, dass Eure Wirkung für den Erfolg wichtiger ist als Eure Leistung, seid Ihr schon weiter als die meisten Menschen. Die Mehrheit versucht ihre Erfolglosigkeit durch härteres Arbeiten und größere Anstrengungen zu kompensieren oder fügt sich in ihr Schicksal. Kreativität, leidenschaftliches Engagement, selbstsicheres Auftreten und Spaß an der Arbeit fördern die positive Wirkung der eigenen Person auf andere Menschen. Mein Vorhaben entsprechend zu kommunizieren, ist natürlich ebenfalls wichtig. Was nutzt es, wenn ich gute Arbeit mache und niemand erfährt davon.
Aber selbst wenn ich all diese Dinge richtig mache, kann es sein, dass ich nach einigen Teilerfolgen immer wieder abrutsche. Ich kenne Situationen in meinem Leben, in denen ich mich für meinen Erfolg mächtig ins Zeug gelegt habe. Oft ging es erst ganz gut, aber nach einiger Zeit ist alles wieder den Bach runter gegangen. Nun gehöre ich zu denen, die nicht so schnell aufgeben. Also habe ich es erneut versucht und wieder und wieder. Irgendwann war ich ausgebrannt, müde und frustriert. Wenn Du Dich in einer solchen Lage befindest, nutzen Dir keine neuen Marketingstrategien, keine besseren Verkaufstechniken und keine manischen Erfolgsseminare mit “Tschaka” und verordneter Positivdenkerei. Falls Du trotz Einsatz und sogar Liebe für Deine Arbeit auf keinen grünen Zweig kommst, ist das ein Indiz für innere Blockaden.
Seelische Blockaden wirken aus dem Unterbewusstsein heraus. Sie sind manifestieren sich in Gehirn und Nervensystem. Von dort beeinflussen sie über das endokrine System das Immunsystem. Vereinfacht ausgedrückt: Der Körper wird geschwächt und der Hormonhaushalt gerät durcheinander. Das Resultat ist oft Energiemangel, Erschöpfung, Schlafprobleme und Krankheit.
Nun entstehen seelische Blockaden nicht irgendwie rein zufällig. Sie werden immer durch ein konkretes Ereignis ausgelöst. Während dieses Ereignisses wird eine Entscheidung getroffen, die danach fest in unserem Unterbewusstsein verankert ist. Treffen wir heute eine neue Entscheidung, die in eine andere Richtung läuft als die frühere, kommt es zu einem inneren Konflikt. Die alte Entscheidung boykottiert die neue und wir kommen nicht von der Stelle.
Ein Handwerker litt darunter, dass trotz ausreichender Kundschaft und vollen Auftragsbüchern nie genügend Geld vorhanden war. Immer, wenn es gut lief, machte er irgendeinen blöden Fehler und das Geld war wieder futsch. Während einer Systemaufstellung machte er eine erstaunliche Entdeckung. Er sah sich als kleiner Junge, der ein Gespräch seiner Eltern miterlebte. Sein inzwischen verstorbener Vater, dargestellt durch einen Stellvertreter, sagte etwas wie “die Reichen haben alle einen schlechten Charakter”. Es stellte sich heraus, dass er als Kleinkind die Entscheidung getroffen hatte, niemals reich zu werden, weil er ja einen guten Charakter haben wollte. Diese Entscheidung von damals hat ihn ständig bei seinem Vorhaben boykottiert, finanziell erfolgreich zu sein. Durch die Hilfe eines Coaches wurde die Erkenntnis in seinem Unterbewusstsein verankert, dass diese frühere Entscheidung für die Gegenwart keinen Sinn mehr macht. Seine Blockade löste sich und nun klappt es auch mit dem Erfolg.
Foto © : Rainer Sturm / PIXELIO
Mittwoch, 10. Juli 2013
Warum Benchmarking Blödsinn ist
“Wirtschaft ist bunt, aufregend, ansteckend, energiegeladen. Business
ist Leidenschaft, Begeisterung, Wachstum. Management bedeutet:
Erschließt neue Märkte! Handelt schnell! Brecht Regeln! Erfolgreich sein
heißt träumen, mutig sein, handeln. Vergesst Hierarchien! Habt Ideen
und unternehmt alles, diese umzusetzen.” (Förster & Kreuz)
Kennt Ihr als Unternehmer auch den täglichen Kampf um die eigene Existenz. Der eine Kunde verlangt noch einen Preisnachlass, obwohl Ihr ihm bereits einen Rabatt eingeräumt habt. Ein anderer möchte eine Zusatzleistung von Euch - ohne Bezahlung versteht sich. So langsam lauft Ihr Gefahr, nicht mehr rentabel zu sein. Aber vielleicht kann man ja etwas von einem Unternehmen abschauen, das größer und erfolgreicher ist als Ihr selbst. Was der Marktführer macht, wird doch wohl bei Euch genauso funktionieren.
Wer sagt eigentlich, dass ich überhaupt dieses ganze Theater mitmachen muss. Wieso soll ich dazu verdammt sein, mich gegen die Konkurrenten behaupten zu müssen? Unsinnigerweise sind wir viel zu viel auf den Wettbewerb fokussiert. Man beobachtet die Mitbewerber mit dem Ziel, besser zu werden als sie.
Der Gipfel dieser Strategie nennt sich “Benchmarking” oder “Best Practice“. Man greift sich den derzeitigen Branchenführer heraus, analysiert ihn gründlich und setzt sich das Ziel, in fünf Jahren so gut zu sein wie er. Selbst wenn mir das gelänge, ich bin doch dann höchstens so gut, wie derjenige es vor fünf Jahren einmal war. Der ist aber inzwischen schon viel weiter. Auf diese Weise renne ich ständig hinterher. Das ist doch total bescheuert. Was noch hinzukommt: Ich bringe keine eigenen Ideen ein, weil ich mich nur auf kopieren beschränke. So wird niemals in irgendeiner Form Innovation oder Kreativität entstehen. Ich schlage vor, diese Strategie in die Tonne zu treten. Die wirklich erfolgreichen Unternehmen interessieren sich nicht für den Wettbewerb. Sie machen ihr eigenes Ding für ihre selbst gewählte Zielgruppe.
Kein anderer bringt dieses Thema so auf den Punkt wie Anja Förster und ihr Ehemann Dr. Peter Kreuz. Sie bezeichnen sich selbst als “Die Business-Querdenker” und zeigen in leidenschaftlicher Art und Weise auf, wie man sich aus Denkschablonen befreien und ausgetretene Pfade verlassen kann. Auch als Autoren haben die beiden sich sich einen Namen gemacht. Sie erhielten für ihr Buch “Alles, außer gewöhnlich” den Wirtschaftbuch-Preis 2007. Es ist außerdem als Hörbuch erschienen. Ein weiteres Buch mit dem Titel “Different Thinking” ist ebenfalls ein Bestseller.
Peter Kreuz ist sympathisch frech. Sein Interview im Migros-Magazin trägt die provozierende Überschrift “Treten Sie Ying und Yang in den Hintern“. Mit Respektlosigkeit und Humor stellt er überholte Managementdogmen in Frage. Für Menschen, die erfolgreich neue Wege gehen wollen, hat er die passenden Impulse parat.
Anja Förster und Peter Kreuz live zu erleben, ist ein inspirierendes Ereignis. Beide sind exzellente Rhetoriker und verstehen es, ihre Zuhörer zu begeistern, zum Umdenken zu bringen und zum Handeln anzuregen.
Kennt Ihr als Unternehmer auch den täglichen Kampf um die eigene Existenz. Der eine Kunde verlangt noch einen Preisnachlass, obwohl Ihr ihm bereits einen Rabatt eingeräumt habt. Ein anderer möchte eine Zusatzleistung von Euch - ohne Bezahlung versteht sich. So langsam lauft Ihr Gefahr, nicht mehr rentabel zu sein. Aber vielleicht kann man ja etwas von einem Unternehmen abschauen, das größer und erfolgreicher ist als Ihr selbst. Was der Marktführer macht, wird doch wohl bei Euch genauso funktionieren.
Wer sagt eigentlich, dass ich überhaupt dieses ganze Theater mitmachen muss. Wieso soll ich dazu verdammt sein, mich gegen die Konkurrenten behaupten zu müssen? Unsinnigerweise sind wir viel zu viel auf den Wettbewerb fokussiert. Man beobachtet die Mitbewerber mit dem Ziel, besser zu werden als sie.
Der Gipfel dieser Strategie nennt sich “Benchmarking” oder “Best Practice“. Man greift sich den derzeitigen Branchenführer heraus, analysiert ihn gründlich und setzt sich das Ziel, in fünf Jahren so gut zu sein wie er. Selbst wenn mir das gelänge, ich bin doch dann höchstens so gut, wie derjenige es vor fünf Jahren einmal war. Der ist aber inzwischen schon viel weiter. Auf diese Weise renne ich ständig hinterher. Das ist doch total bescheuert. Was noch hinzukommt: Ich bringe keine eigenen Ideen ein, weil ich mich nur auf kopieren beschränke. So wird niemals in irgendeiner Form Innovation oder Kreativität entstehen. Ich schlage vor, diese Strategie in die Tonne zu treten. Die wirklich erfolgreichen Unternehmen interessieren sich nicht für den Wettbewerb. Sie machen ihr eigenes Ding für ihre selbst gewählte Zielgruppe.
Kein anderer bringt dieses Thema so auf den Punkt wie Anja Förster und ihr Ehemann Dr. Peter Kreuz. Sie bezeichnen sich selbst als “Die Business-Querdenker” und zeigen in leidenschaftlicher Art und Weise auf, wie man sich aus Denkschablonen befreien und ausgetretene Pfade verlassen kann. Auch als Autoren haben die beiden sich sich einen Namen gemacht. Sie erhielten für ihr Buch “Alles, außer gewöhnlich” den Wirtschaftbuch-Preis 2007. Es ist außerdem als Hörbuch erschienen. Ein weiteres Buch mit dem Titel “Different Thinking” ist ebenfalls ein Bestseller.
Peter Kreuz ist sympathisch frech. Sein Interview im Migros-Magazin trägt die provozierende Überschrift “Treten Sie Ying und Yang in den Hintern“. Mit Respektlosigkeit und Humor stellt er überholte Managementdogmen in Frage. Für Menschen, die erfolgreich neue Wege gehen wollen, hat er die passenden Impulse parat.
Anja Förster und Peter Kreuz live zu erleben, ist ein inspirierendes Ereignis. Beide sind exzellente Rhetoriker und verstehen es, ihre Zuhörer zu begeistern, zum Umdenken zu bringen und zum Handeln anzuregen.
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Dienstag, 9. Juli 2013
Empfehlenswerte Blogs (2) - Hypnose-Erfolgs-Blog
“Im Hafen ist ein Schiff sicher, aber dafür ist es nicht gebaut.”
(John Shedd)
Im zweiten Teil meiner Blogserie steht Hans-Peter Zimmermann und sein Hypnose-Erfolgs-Blog
im Mittelpunkt. Zu Hans-Peter möchte ich jetzt gar nicht so viel sagen.
Ich habe ihm bereits einen ganzen Blogbeitrag mit dem Titel “Geld ist schön”
gewidmet. Ich empfehle Euch, diesen Beitrag unbedingt zu lesen, falls
Ihr ihn noch nicht kennen solltet. Ihr findet dort ein Video mit einem
sehr interessanten Interview, welches Hans-Peter mit Prof. Dr. Robert
Pucher vom Technikum Wien geführt hat und viele nützliche Links.
Super finde ich auch seine Serie “HPZ unterwegs". Hans-Peter nutzt seine Autofahrten, um Video-Podcasts zu produzieren. Hier ein Beispiel, das mir sehr gut gefällt:
Welche Bedeutung hat das Eingangszitat für Dich?
Ein Schiff ist dazu gebaut, hinaus zu fahren und Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehören auch Erfahrungen mit stürmischen Winden und hohem Wellengang. Am Ende des Lebens muss das Gefühl übrig bleiben, dass man etwas mit seinen Ressourcen angefangen hat. Wer die ganze Zeit im sicheren Hafen verweilt, wird dieses Gefühl nicht haben.
Für wen ist Dein Blog in erster Linie bestimmt?
Für Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben und Therapie-Praxen.
Welchen Nutzen erhält man durch das Lesen Deines Blogs?
Er ist als Ergänzung zu meiner Homepage und meinem Newsletter gedacht und soll magazinartig das wiedergeben, was mich gerade bewegt.
Welche Situationen machen Dir in Deinem Beruf besondere Freude?
Wenn jemand, der schon damit gerechnet hat, ein Problem sein Leben lang mit sich zu schleppen, auf einmal davon befreit ist und die neuen Ufer sieht, die jetzt in seine Reichweite gelangen.
Was macht Deine Arbeit und das Angebot für Deine Kunden so außergewöhnlich?
Was man mir sagt: Mein angeblich einzigartiges pädagogisches Geschick, komplizierte Dinge sehr einfach zu vermitteln und Lernzeiten drastisch zu verkürzen. Was ich weiss: Mein knallhartes Zielgruppen-Marketing, das für eine hohe Qualität der Teilnehmer sorgt und dadurch die Lernprozesse zusätzlich beschleunigt.
Welchen Stellenwert hat “Erfolg” in Deinem Leben?
Erfolg ist das A und O. Die Natur ist mein Vorbild: Eine erfolglose Blume kann ihre Aufgabe, die Menschen zu erfreuen, nicht erfüllen. Eine erfolgreiche Blume schämt sich ihres Blühens nicht.
Was heißt “Glück” für Dich persönlich?
Glück ist ein Mosaik, das aus vielen kleinen Steinchen besteht, hellen und dunklen. Und das Gefühl des Glücks stellt sich nur ein, wenn man das Mosaik als Ganzes betrachtet.
(John Shedd)
Super finde ich auch seine Serie “HPZ unterwegs". Hans-Peter nutzt seine Autofahrten, um Video-Podcasts zu produzieren. Hier ein Beispiel, das mir sehr gut gefällt:
Welche Bedeutung hat das Eingangszitat für Dich?
Ein Schiff ist dazu gebaut, hinaus zu fahren und Erfahrungen zu sammeln. Dazu gehören auch Erfahrungen mit stürmischen Winden und hohem Wellengang. Am Ende des Lebens muss das Gefühl übrig bleiben, dass man etwas mit seinen Ressourcen angefangen hat. Wer die ganze Zeit im sicheren Hafen verweilt, wird dieses Gefühl nicht haben.
Für wen ist Dein Blog in erster Linie bestimmt?
Für Inhaberinnen und Inhaber von Kleinbetrieben und Therapie-Praxen.
Welchen Nutzen erhält man durch das Lesen Deines Blogs?
Er ist als Ergänzung zu meiner Homepage und meinem Newsletter gedacht und soll magazinartig das wiedergeben, was mich gerade bewegt.
Welche Situationen machen Dir in Deinem Beruf besondere Freude?
Wenn jemand, der schon damit gerechnet hat, ein Problem sein Leben lang mit sich zu schleppen, auf einmal davon befreit ist und die neuen Ufer sieht, die jetzt in seine Reichweite gelangen.
Was macht Deine Arbeit und das Angebot für Deine Kunden so außergewöhnlich?
Was man mir sagt: Mein angeblich einzigartiges pädagogisches Geschick, komplizierte Dinge sehr einfach zu vermitteln und Lernzeiten drastisch zu verkürzen. Was ich weiss: Mein knallhartes Zielgruppen-Marketing, das für eine hohe Qualität der Teilnehmer sorgt und dadurch die Lernprozesse zusätzlich beschleunigt.
Welchen Stellenwert hat “Erfolg” in Deinem Leben?
Erfolg ist das A und O. Die Natur ist mein Vorbild: Eine erfolglose Blume kann ihre Aufgabe, die Menschen zu erfreuen, nicht erfüllen. Eine erfolgreiche Blume schämt sich ihres Blühens nicht.
Was heißt “Glück” für Dich persönlich?
Glück ist ein Mosaik, das aus vielen kleinen Steinchen besteht, hellen und dunklen. Und das Gefühl des Glücks stellt sich nur ein, wenn man das Mosaik als Ganzes betrachtet.
Montag, 8. Juli 2013
Empfehlenswerte Blogs (1) - Der Persönlichkeits-Blog
“Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe.”
(Verfasser unbekannt)
Vor einigen Jahren lebte ich in dem Gefühl, auf der Stelle zu treten. Ich hatte zwar hervorragende Ideen und Visionen, doch irgendetwas bremste mich ständig aus. Später entdeckte ich die Ursache: Meine Entscheidungen orientierten sich in einem hohen Maß an den Erwartungen der Menschen meines Umfeldes. Fast schon reflexartig stellte ich meine eigenen Bedürfnisse hinten an, wenn es, wie ich damals meinte, die Situation erforderte. Mir wurde klar, dass ich nur dann weiter käme, wenn ich lernen würde “Nein” zu sagen. Aber wie sollte ich das anpacken?
Als ich eines Tages in einem Podcast-Verzeichnis stöberte, stieß ich auf “Vorsicht: Persönlichkeitsentwicklung!” von dem Dipl. Psychologen Roland Kopp-Wichmann. Eine Episode hatte den Titel “Nein sagen - ohne Schuldgefühle”. Es war ja wohl logisch, dass mich das in meiner Situation brennend interessierte. Die Tipps dieser Podcast-Folge waren sozusagen der Startschuss, mein Verhalten in dieser Hinsicht grundsätzlich zu verändern.
Anfang 2008 hatte ich mich mal wieder übernommen - zu viele Projekte auf einmal und zu wenig Zeit für mich. Erneut war es eine Podcast-Episode von Roland Kopp-Wichmann, die mir zu einem Perspektivwechsel verhalf und einen neuen Erkenntnisprozess einläutete. Er erklärt, warum die meisten Zeitmanagement-Methoden nicht helfen und behauptet: “Zeit läßt sich nicht managen.”
Roland betreibt seit Februar 2008 einen zweiten Podcast mit dem Titel “Das Abenteuer Persönlichkeit”. Dieser ist als eigener Podcast-Kanal ein Bestandteil des hervorragenden Edutainmentportals “Das Abenteuer L(l)eben!“. Auch die anderen Kanäle dieses Portals sind wirklich empfehlenswert.
Einige der älteren Episoden aus “Vorsicht: Persönlichkeitsentwicklung!” sind noch einmal im “Abenteuer Persönlichkeit” erschienen. Da auch die erwähnte Folge über Zeitmanagement dazugehört, habe ich sie in diesen Beitrag integriert. Klickt bitte hier und ihr hört die Stimme von Roland Kopp-Wichmann.
Selbstverständlich bin ich inzwischen auch begeisterter Leser seines Persönlichkeits-Blogs. Manches ist unkonventionell, einiges quergedacht, und immer wieder versteht es Roland, die Sache auf den Punkt zu bringen. Kleinere Ausflüge in die Welt des Humors runden die Sache ab. Über den Beitrag “Wie erklärt man einem IT-Profi die Geheimnisse einer stabilen Partnerschaft?” habe ich mich köstlich amüsiert.
So, jetzt lassen wir Roland Kopp-Wichmann selbst zu Wort kommen. Ich habe ihm fünf Fragen gestellt. Seine Antworten geben einen Einblick über seinen Blog und seine Arbeit.
Welche Bedeutung hat das Eingangszitat für Dich?
Dieses Zitat hilft mir bei der Seminararbeit und beim Coachen, wenn Menschen über Ihre Ziele sprechen und gleichzeitig viele Hindernisse auftürmen. Denn wer etwas wirklich will, denkt automatisch lösungsorientiert. Kommt das Ziel jedoch von anderen oder aus dem eigenen Anspruch, fallen einem automatisch Gründe ein, warum es nicht klappen kann oder wird.
Für wen ist Dein Blog in erster Linie bestimmt?
Ich schreibe für alle Menschen, die sich dafür interessieren, wie berufliche oder private Probleme mit der eigenen Persönlichkeit zusammenhängen.
Welchen Nutzen erhält man durch das Lesen Deines Blogs?
Man erfährt eine Menge über psychologische Zusammenhänge im Alltagsleben und dass eben alles einen Grund, eine Ursache hat. Meist kennt man diese Hintergründe jedoch nicht, weil sie einem unbewusst sind.
Welche Situationen machen Dir in Deinem Beruf besondere Freude?
Die Arbeit in meinen Persönlichkeitsseminaren, wo man in kurzer Zeit sehr tiefgehend Lösungen für jahrelange Probleme finden kann, ist immer wieder für mich bewegend. Auch das Blogschreiben gefällt mir immer mehr, weil ich dadurch viele Leser erreiche, die sonst eher Vorurteile gegen „Psychologen“ haben.
Was macht Deine Arbeit und das Angebot für Deine Kunden so außergewöhnlich?
Die meisten Seminare vermitteln Methoden und Tipps. Bei meinen Persönlichkeitsseminaren ist es die einzigartige Mischung aus hoher Intensität (drei Tage mit nur sechs Teilnehmern) und emotionaler Arbeit an den biographischen Konflikten. Beim Blogschreiben ist es die Mischung zwischen fundiertem Wissen und langer Erfahrung, die ich in einer lockeren, humorvollen Art rüberbringen kann.
Welchen Stellenwert hat “Erfolg” in Deinem Leben?
Ich wollte immer Erfolg in meinem Leben. Musste aber viele verschiedene Berufe ausprobieren, um zu erkennen, was „Erfolg“ alles nicht für mich ist. Also viel Geld, tolle Firma, bestimmte Branche, teure Hotels etc. Mittlerweile ist „Erfolg“ die Erfahrung, meine eigenen Ideen kompromisslos umzusetzen und dafür eine Nachfrage zu schaffen oder zu finden. Und das auf einem Gebiet, wo ich anderen Menschen in ihrem Leben helfen kann.
Was heißt “Glück” für Dich persönlich?
Momente mit meiner Familie.
(Verfasser unbekannt)
Vor einigen Jahren lebte ich in dem Gefühl, auf der Stelle zu treten. Ich hatte zwar hervorragende Ideen und Visionen, doch irgendetwas bremste mich ständig aus. Später entdeckte ich die Ursache: Meine Entscheidungen orientierten sich in einem hohen Maß an den Erwartungen der Menschen meines Umfeldes. Fast schon reflexartig stellte ich meine eigenen Bedürfnisse hinten an, wenn es, wie ich damals meinte, die Situation erforderte. Mir wurde klar, dass ich nur dann weiter käme, wenn ich lernen würde “Nein” zu sagen. Aber wie sollte ich das anpacken?
Als ich eines Tages in einem Podcast-Verzeichnis stöberte, stieß ich auf “Vorsicht: Persönlichkeitsentwicklung!” von dem Dipl. Psychologen Roland Kopp-Wichmann. Eine Episode hatte den Titel “Nein sagen - ohne Schuldgefühle”. Es war ja wohl logisch, dass mich das in meiner Situation brennend interessierte. Die Tipps dieser Podcast-Folge waren sozusagen der Startschuss, mein Verhalten in dieser Hinsicht grundsätzlich zu verändern.
Anfang 2008 hatte ich mich mal wieder übernommen - zu viele Projekte auf einmal und zu wenig Zeit für mich. Erneut war es eine Podcast-Episode von Roland Kopp-Wichmann, die mir zu einem Perspektivwechsel verhalf und einen neuen Erkenntnisprozess einläutete. Er erklärt, warum die meisten Zeitmanagement-Methoden nicht helfen und behauptet: “Zeit läßt sich nicht managen.”
Roland betreibt seit Februar 2008 einen zweiten Podcast mit dem Titel “Das Abenteuer Persönlichkeit”. Dieser ist als eigener Podcast-Kanal ein Bestandteil des hervorragenden Edutainmentportals “Das Abenteuer L(l)eben!“. Auch die anderen Kanäle dieses Portals sind wirklich empfehlenswert.
Einige der älteren Episoden aus “Vorsicht: Persönlichkeitsentwicklung!” sind noch einmal im “Abenteuer Persönlichkeit” erschienen. Da auch die erwähnte Folge über Zeitmanagement dazugehört, habe ich sie in diesen Beitrag integriert. Klickt bitte hier und ihr hört die Stimme von Roland Kopp-Wichmann.
Selbstverständlich bin ich inzwischen auch begeisterter Leser seines Persönlichkeits-Blogs. Manches ist unkonventionell, einiges quergedacht, und immer wieder versteht es Roland, die Sache auf den Punkt zu bringen. Kleinere Ausflüge in die Welt des Humors runden die Sache ab. Über den Beitrag “Wie erklärt man einem IT-Profi die Geheimnisse einer stabilen Partnerschaft?” habe ich mich köstlich amüsiert.
So, jetzt lassen wir Roland Kopp-Wichmann selbst zu Wort kommen. Ich habe ihm fünf Fragen gestellt. Seine Antworten geben einen Einblick über seinen Blog und seine Arbeit.
Welche Bedeutung hat das Eingangszitat für Dich?
Dieses Zitat hilft mir bei der Seminararbeit und beim Coachen, wenn Menschen über Ihre Ziele sprechen und gleichzeitig viele Hindernisse auftürmen. Denn wer etwas wirklich will, denkt automatisch lösungsorientiert. Kommt das Ziel jedoch von anderen oder aus dem eigenen Anspruch, fallen einem automatisch Gründe ein, warum es nicht klappen kann oder wird.
Für wen ist Dein Blog in erster Linie bestimmt?
Ich schreibe für alle Menschen, die sich dafür interessieren, wie berufliche oder private Probleme mit der eigenen Persönlichkeit zusammenhängen.
Welchen Nutzen erhält man durch das Lesen Deines Blogs?
Man erfährt eine Menge über psychologische Zusammenhänge im Alltagsleben und dass eben alles einen Grund, eine Ursache hat. Meist kennt man diese Hintergründe jedoch nicht, weil sie einem unbewusst sind.
Welche Situationen machen Dir in Deinem Beruf besondere Freude?
Die Arbeit in meinen Persönlichkeitsseminaren, wo man in kurzer Zeit sehr tiefgehend Lösungen für jahrelange Probleme finden kann, ist immer wieder für mich bewegend. Auch das Blogschreiben gefällt mir immer mehr, weil ich dadurch viele Leser erreiche, die sonst eher Vorurteile gegen „Psychologen“ haben.
Was macht Deine Arbeit und das Angebot für Deine Kunden so außergewöhnlich?
Die meisten Seminare vermitteln Methoden und Tipps. Bei meinen Persönlichkeitsseminaren ist es die einzigartige Mischung aus hoher Intensität (drei Tage mit nur sechs Teilnehmern) und emotionaler Arbeit an den biographischen Konflikten. Beim Blogschreiben ist es die Mischung zwischen fundiertem Wissen und langer Erfahrung, die ich in einer lockeren, humorvollen Art rüberbringen kann.
Welchen Stellenwert hat “Erfolg” in Deinem Leben?
Ich wollte immer Erfolg in meinem Leben. Musste aber viele verschiedene Berufe ausprobieren, um zu erkennen, was „Erfolg“ alles nicht für mich ist. Also viel Geld, tolle Firma, bestimmte Branche, teure Hotels etc. Mittlerweile ist „Erfolg“ die Erfahrung, meine eigenen Ideen kompromisslos umzusetzen und dafür eine Nachfrage zu schaffen oder zu finden. Und das auf einem Gebiet, wo ich anderen Menschen in ihrem Leben helfen kann.
Was heißt “Glück” für Dich persönlich?
Momente mit meiner Familie.
Freitag, 5. Juli 2013
Ist Glück der Sinn des Lebens?
So ähnlich habe ich mein Engagement auch einigen religiösen, bzw. spirituellen Menschen erläutert, denen der tiefere Sinn jedoch nicht einleuchtete. Ein Beispiel war ein früherer Freund, von dem ich lange Zeit nichts mehr gehört hatte und der mich vor einigen Monaten überraschend besuchte. Von seinem christlichen Standpunkt her brachte er Argumente wie “Glücklich bin ich, weil ich weiß, wo ich nach dem Tod hinkomme!”, oder “Das wahre Glück findet man nur in Jesus und man braucht diesen ganzen Firlefanz überhaupt nicht!”. Da hab ich ihm widersprochen. Auf meine eigene Spiritualität und persönlichen Glaubensüberzeugungen möchte ich hier jetzt nicht eingehen, denn dazu gibt es von mir noch eine Trilogie mit dem Titel “Die Wahrheit”. Hier soll es darum gehen, in welche Kategorie das “Glück” hineingehört und inwiefern es einerseits mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und andererseits mit unseren äußeren Umständen zu tun hat.
Im Buch “Die Glückstrainer” von Ella Kensington ist von insgesamt sieben Grundmotiven die Rede. Im Einzelnen heißen diese “Passen, Erwünschtsein, Schutz, Überlebenssicherung, Entscheidungsfreiheit, Macht und Sex”. Es gibt eine Grundvoraussetzung, damit man überhaupt glücklich sein kann: Jedes der sieben Motive muss erfüllt sein. Die Sache hat allerdings einen Haken: Oft sind diese Motive zwar in der Realität erfüllt, aber aufgrund eines Beurteilungsfehlers unseres Großhirns haben wir trotzdem das Gefühl, dass es bei einem oder mehreren nicht der Fall ist. Aus dieser Diskrepanz entstehen die meisten unserer Probleme. Darüber werde ich demnächst noch einen separaten Beitrag schreiben.
In der Psychologie gibt es eine Vielzahl von Modellen, in der die menschlichen Bedürfnisse und Motivationen dargestellt werden. Ein sehr bekanntes ist die 1943 veröffentlichte Bedürfnispyramide des US-amerikanischen Psychologen Abraham Maslow. Da ich in diesem und allen anderen mir bekannten Modellen ein paar Dinge vermisse, habe ich eine eigene Bedürfnispyramide entwickelt:
Die sieben Grundmotive von Ella Kensington finden sich ein wenig abgewandelt in meinem Model wieder. Zu den “Körperlichen Grundbedürfnissen” der ersten Ebene gehören die Motive “Überlebenssicherung” (Essen, Trinken, Atmung und Wärme), “Schutz” (vor Gewalt) und “Sex” (hier ist nicht Partnerschaft gemeint, sondern nur das körperliche Grundbedürfnis).
Die übrigen Grundmotive befinden sich auf der zweiten Ebene. “Passen” und “Erwünschtsein” habe ich hier zu “Beziehungen” zusammengefasst. “Entscheidungsfreiheit” sehe ich nur als einen Teil des Grundmotivs “Freiheit” an, zu dem ebenfalls die “Handlungsfreiheit” gehört. In “Die Glückstrainer” wird “Macht” als Grundmotiv bezeichnet. Diese Betrachtungsweise macht dann Sinn, wenn man es vom Gegenteil her sieht: der Machtlosigkeit. Da der Begriff “Macht” von vielen Menschen aber anders eingeordnet wird, nenne ich das entsprechende Grundmotiv auf der zweiten Ebene “Einfluss“. Es ist ein menschliches Grundbedürfnis, Situationen und andere Menschen beeinflussen zu können. Hätten wir dieses Motiv nicht, dann gäbe es keinen Fortschritt, keine Erziehung und keine Schulen. Die Menschheit würde immer noch unter urzeitlichen Bedingungen leben, sofern sie überhaupt überlebt hätte.
Andere Menschen beherrschen zu wollen, oder im positiven Sinn die Führungsrolle in einem Unternehmen, einer Partei oder einem Verein zu übernehmen, geht über das Grundmotiv des “Einflusses” hinaus. Diese Weiterentwicklung bezeichne ich nun als “Macht“. Sie steht auf der dritten Ebene, zusammen mit der “Anerkennung” als Bedürfnis, das sich aus den “Beziehungen” ergibt und der “Entfaltung“, die als Grundlage die “Freiheit” hat.
Auf der vierten Ebene befindet sich unsere “Identität“. Dazu gehören unsere Überzeugungen, Werte, Ethik, Leitlinien, Berufung, Individualität und der Altruismus. Dann gibt es noch eine fünfte Ebene, die ich “Transzendenz” nenne. Hier spielen persönliche Gotteserfahrungen, bzw. die Suche nach Gott oder einem höheren Wesen eine große Rolle. Es geht außerdem um Dinge wie “ein Leben nach dem Tod” und “den Sinn des Lebens”.
Siehe auch den Beitrag “Acht Wege, um am Glück vorbei zu laufen“.
Wenn das Glück nicht in den äußeren Dingen zu finden ist, dann wäre es doch naheliegend, dass es sich in der fünften Ebene verbirgt. Diese Stufe unterscheidet sich von den übrigen, den “operativen Ebenen”. Kann man bis zur vierten Stufe sein Handeln und seine Entscheidungen selbst beeinflussen und steuern, so geht es auf der fünften Ebene um ein “sich öffnen” und “erfahren”. Hier ist es kein “Tun”, sondern ein “Sein”. Es gibt Menschen, die ihr Glück auf dieser Ebene suchen. Sie beten täglich stundenlang im Kloster oder meditieren in einem Ashram. Ich persönlich glaube, dass man im Moment einer Gotteserfahrung großes Glück verspüren kann.
Ist dieses Glücksgefühl von Dauer und überträgt es sich auf meine anderen Lebensbereiche? Werde ich alleine dadurch glücklich, dass ich ein bestimmtes Bekenntnis lebe? Meine Antwort: Eindeutig Nein! Wäre das so, dann würde man bei den Anhängern einer bestimmten Religion oder Weltanschauung lauter permanent glückliche Menschen finden. Die wird man aber vergeblich suchen, ob bei den Christen, den Muslimen oder den östlichen Religionen. Die vorrangige Aufgabe einer Religion liegt auch nicht darin, glücklich zu machen; sie hat einen ganz anderen Zweck: In meinen “Gedanken zum Karfreitag” habe ich beschrieben, dass “Re-ligio” wörtlich übersetzt “Rück-Verbindung” heißt. Der ursprüngliche Zustand war also “Einheit” und erfuhr dann eine Form des “getrennt seins”. Die Religion hat nun die Aufgabe, die Verbindung wieder herzustellen. Mein alter Freund hatte da etwas verwechselt. Hätte er davon gesprochen, dass sein Lebenssinn darin besteht, Gott zu finden und in Gemeinschaft mit ihm zu leben, dann wäre ich einverstanden gewesen. “Glücklich sein” dagegen, so wie ich es verstehe, passt besser in eine andere Kategorie - es gehört in die operativen Ebenen.
Die ersten beiden Stufen der Bedürfnispyramide bieten zwar kein Glück, enthalten aber die Voraussetzungen, um überhaupt glücklich sein zu können. Auf der dritte Ebene sucht man dauerhaftes Glück vergebens und auch auf der fünften steht etwas anderes im Vordergrund.
Leider findet man auf der vierten Ebene auch einige Dinge, mit denen wir uns selbst das Leben schwer machen. Diese “Glücksverhinderer” sind Überzeugungen, dass ich nicht glücklich sein kann, nicht will, oder nicht darf. Sie sind wie alte Programme in unserem Unterbewusstsein, die immer wieder das eigene Glück boykottieren. Diese Programme haben möglicherweise früher einmal einen Sinn gemacht. Vielleicht hatten sie in der frühen Kindheit die Funktion des Selbstschutzes. Aber jetzt, wo der Mensch erwachsen geworden ist, wird diese Art des Schutzes nicht mehr benötigt. Wird das alte Programm jedoch nicht gelöscht, läuft es immer weiter bis zum Lebensende. Es tut einfach seinen “Job” und fragt nicht danach, ob es sinnvoll ist. Die Chancen, hier aufzuräumen, sind allerdings gewaltig. Dabei muss man noch nicht einmal die Probleme aufspüren, um sie anschließend beseitigen zu können. Das alte Programm wird automatisch gelöscht, wenn es durch das passende neue Programm ersetzt wird.
Siehe auch den Beitrag “Wenn der Erfolg immer wieder verhindert wird“.
Fotos:
“Glück” © : Stefanie Hofschlaeger / PIXELIO
“Bedürfnispyramide” © : Udo Michaelis
“Liebespaar auf Gänseblümchen” © : Johanna Bieber / PIXELIO
“Schlüssel zum Glück” © : Uli Carthäuser / PIXELIO
Donnerstag, 4. Juli 2013
Geld ist schön
“Jeder Mensch hat seine Berufung, die ihn aufwärts weist. Sein Talent
ist der Ruf. Nach einer Richtung hin stehen ihm alle Wege offen. Seine
Fähigkeiten sind eine schweigende Aufforderung, sich in deren Richtung
immer wieder zu bewähren. Er kann sich ihnen nicht entziehen. Er gleicht
einem Schiff auf einem Fluss. Er stößt auf beiden Seiten auf
Hindernisse, nur auf einer einzigen nicht. Auf dieser ist jedes
Hindernis hinweggeräumt und er gleitet ruhig über göttliche Tiefen
hinaus ins Meer.”
(Ralph Waldo Emerson)
Das Jahr 2007 war bei mir von lebensverändernden Entscheidungen geprägt. In welche Richtung ich wollte, wusste ich ziemlich klar. Aber eine Fülle von Hindernissen bereiteten mir große Schwierigkeiten. Diese Worte von Ralph Waldo Emerson halfen mir zu erkennen, dass meine Schwierigkeiten nicht darauf hindeuteten, dass mein neuer Weg falsch wäre. Es ging eher darum, mich von einigen Dingen und Gewohnheiten aus meinem bisherigen Leben konsequent zu verabschieden.
Zum ersten Mal begegnete mir dieses Zitat Mitte der 90er Jahre. Ich
fand es in dem Buch “Geld ist schön” von Hans-Peter Zimmermann. Dieses
Buch gefiel mir recht gut, trotz seines provozierenden Titels - oder
vielleicht sogar unter anderem gerade deshalb? Ich habe auch brav darin
gearbeitet (es ist als Arbeitsbuch konzipiert mit vielen Seiten zum
Ausfüllen) und einiges davon in meinem Leben umgesetzt. Ich muss
zugeben, dass nicht alles so praktiziert habe, wie es in diesem Buch
empfohlen wurde. Irgendwie bin ich nicht genug “dran geblieben”. Mit dem
Autor hatte ich mich damals nicht weiter beschäftigt.
Ende 2006 suchte ich einige Informationen zum Thema “Hypnose” und stieß auf die Seite www.hpz.com bei Google. Neben den gewünschten Infos fand ich dort auch viele interessante Dinge über Erfolgs-Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing. In den folgenden Wochen habe ich immer wieder diese Seite besucht, weil sie wirklich gute praxisbezogene Inhalte lieferte. Später schrieb ich mich in den Verteiler für den Newsletter ein. Der gefiel mir dann so gut, dass ich mir auch die früheren Letter angeschaut habe. Ich fing bei dem ältesten an und arbeitete mich bis zu den gegenwärtigen durch. Dafür benötigte ich mehrere Wochen.
Lange Zeit bemerkte ich überhaupt nicht, dass der Schreiber des Newsletters der selbe Hans-Peter Zimmermann war, von dem ich bereits ein Buch gelesen hatte. Dann las ich vom “HPZ Power-Podcast”. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein “Podcast” ist: Es handelt sich um Tondokumente, die man sich im Internet herunterladen kann. Mittels RSS-Feed könnt Ihr Euch einen bestimmten Podcast abonnieren und bekommt so immer automatisch die neuesten Episoden. Am besten funktioniert es mit dem Programm iTunes von Apple (läuft auch unter Windows). Wie das genau funktioniert erklärt Euch Hans-Peter Zimmermann hier. Wenn Ihr sowieso schon auf seiner Seite seit, könnt Ihr Euch auch gleich seinen “Power-Letter” abonnieren. Empfehlenswert ist auch sein Blog.
Der HPZ Power-Podcast enthält so viele gute Folgen, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Ich beschränke mich auf die Episoden, die mich am meisten begeistert haben: Hans-Peter hat einige Gespräche mit seinem damaligen Nachbarn Dr. Stephan Wehowsky geführt. Wehowsky ist promovierter Theologe, außerdem Philosoph, Publizist, Konfliktforscher und Kommunikator für Sicherheitsthemen. Zwei überaus kompetente Leute treffen aufeinander, unterhalten sich und das Ergebnis ist ein genialer Dreiteiler. Falls Ihr iTunes noch nicht herunter geladen habt, könnt Ihr diese Episoden hier auch direkt anhören. Klickt auf den jeweiligen blauen Titel und es geht sofort los.
#9 - Führung durch das Leben (Teil 1)
#11 - Führung durch das Leben (Teil 2)
#12 - Führung durch das Leben (Teil 3)
Zwei weitere Episoden mit Stephan Wehowsky drehen sich um das Thema “Geld”. Diese Folgen sind nicht weniger faszinierend, als “Führung durch das Leben”. Apropos Geld - das schon erwähnte Buch “Geld ist schön” gibt es auch als kostenloses Hörbuch. Wenn Ihr den HPZ Power-Podcast abonniert, findet Ihr in sechs Folgen das komplette Buch mit zusätzlichen akustischen Anmerkungen. Das verlinke ich Euch jetzt aber nicht, denn Ihr sollt auch selbst was für Euer Glück tun.
#17 - Geld (Teil 1)
#18 - Geld (Teil 2)
Die Gespächspartner der folgenden Episode, Prof. Dr. Robert Pucher, Informatik-Professor am Technikum Wien und Dr. Ullrich Glaser aus Peiting, sind ebenfalls genial. Folgende Fragen werden diskutiert: Kann ein Mensch mit seinen Gedanken den Zufall beeinflussen? Ist die Behauptung, dass der Glaube Berge versetzt, auch wissenschaftlich haltbar? Könnte man das Phänomen des Erfolgs physikalisch-mathematisch untersuchen?
#29 - Wird das Leben vom Zufall bestimmt
Wer dieser Dr. Hans-Peter Zimmermann ist, darüber habe ich bewusst nichts erzählt. Ich denke, dass kann er selbst viel besser. Im Gespräch mit Frank Obels erfahrt Ihr seinen Werdegang und viel über seine Denkweise. In der zweiten Hälfte gibt es außerdem einiges über effektives Marketing und Unternehmenserfolg zu lernen.
#33 - HPZs Werdegang
Zum Abschluss habe ich für Euch noch ein richtiges Schmankerl. Diese Folge ist im HPZ Power-Podcast als normale Audio-Episode #33 erschienen. Das gleiche gibt es noch einmal als Video bei You Tube, wo Hans-Peter Zimmermann einen eigenen Kanal hat. Gesprächspartner ist wieder einmal Prof. Dr. Robert Pucher. Wunschbücher wie “The Secret” von Rhonda Byrne oder “Bestellungen beim Universum” lösen gegenwärtig geradezu einen Hype aus. Halten die Theorien dieser Bücher einer wissenschaftlichen Prüfung stand, oder ist alles nur “Bullshit im Universum”, wie Hugo Egon Balder sich ausdrückt? Ich selbst habe eine Menge Literatur dieser Art gelesen und an vielen angeregten Diskussion teilgenommen, unter welchen Voraussetzungen dieses Wünschen funktioniert und wann nicht. So gute Statements wie die von Robert Pucher hatte ich bisher allerdings noch nie gehört. Viel Spaß bei einem aufschlussreichen Gespräch um ein spannendes Thema!
(Ralph Waldo Emerson)
Das Jahr 2007 war bei mir von lebensverändernden Entscheidungen geprägt. In welche Richtung ich wollte, wusste ich ziemlich klar. Aber eine Fülle von Hindernissen bereiteten mir große Schwierigkeiten. Diese Worte von Ralph Waldo Emerson halfen mir zu erkennen, dass meine Schwierigkeiten nicht darauf hindeuteten, dass mein neuer Weg falsch wäre. Es ging eher darum, mich von einigen Dingen und Gewohnheiten aus meinem bisherigen Leben konsequent zu verabschieden.
Ende 2006 suchte ich einige Informationen zum Thema “Hypnose” und stieß auf die Seite www.hpz.com bei Google. Neben den gewünschten Infos fand ich dort auch viele interessante Dinge über Erfolgs-Psychologie, Persönlichkeitsentwicklung und Marketing. In den folgenden Wochen habe ich immer wieder diese Seite besucht, weil sie wirklich gute praxisbezogene Inhalte lieferte. Später schrieb ich mich in den Verteiler für den Newsletter ein. Der gefiel mir dann so gut, dass ich mir auch die früheren Letter angeschaut habe. Ich fing bei dem ältesten an und arbeitete mich bis zu den gegenwärtigen durch. Dafür benötigte ich mehrere Wochen.
Lange Zeit bemerkte ich überhaupt nicht, dass der Schreiber des Newsletters der selbe Hans-Peter Zimmermann war, von dem ich bereits ein Buch gelesen hatte. Dann las ich vom “HPZ Power-Podcast”. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein “Podcast” ist: Es handelt sich um Tondokumente, die man sich im Internet herunterladen kann. Mittels RSS-Feed könnt Ihr Euch einen bestimmten Podcast abonnieren und bekommt so immer automatisch die neuesten Episoden. Am besten funktioniert es mit dem Programm iTunes von Apple (läuft auch unter Windows). Wie das genau funktioniert erklärt Euch Hans-Peter Zimmermann hier. Wenn Ihr sowieso schon auf seiner Seite seit, könnt Ihr Euch auch gleich seinen “Power-Letter” abonnieren. Empfehlenswert ist auch sein Blog.
Der HPZ Power-Podcast enthält so viele gute Folgen, dass ich sie gar nicht alle aufzählen kann. Ich beschränke mich auf die Episoden, die mich am meisten begeistert haben: Hans-Peter hat einige Gespräche mit seinem damaligen Nachbarn Dr. Stephan Wehowsky geführt. Wehowsky ist promovierter Theologe, außerdem Philosoph, Publizist, Konfliktforscher und Kommunikator für Sicherheitsthemen. Zwei überaus kompetente Leute treffen aufeinander, unterhalten sich und das Ergebnis ist ein genialer Dreiteiler. Falls Ihr iTunes noch nicht herunter geladen habt, könnt Ihr diese Episoden hier auch direkt anhören. Klickt auf den jeweiligen blauen Titel und es geht sofort los.
#9 - Führung durch das Leben (Teil 1)
#11 - Führung durch das Leben (Teil 2)
#12 - Führung durch das Leben (Teil 3)
Zwei weitere Episoden mit Stephan Wehowsky drehen sich um das Thema “Geld”. Diese Folgen sind nicht weniger faszinierend, als “Führung durch das Leben”. Apropos Geld - das schon erwähnte Buch “Geld ist schön” gibt es auch als kostenloses Hörbuch. Wenn Ihr den HPZ Power-Podcast abonniert, findet Ihr in sechs Folgen das komplette Buch mit zusätzlichen akustischen Anmerkungen. Das verlinke ich Euch jetzt aber nicht, denn Ihr sollt auch selbst was für Euer Glück tun.
#17 - Geld (Teil 1)
#18 - Geld (Teil 2)
Die Gespächspartner der folgenden Episode, Prof. Dr. Robert Pucher, Informatik-Professor am Technikum Wien und Dr. Ullrich Glaser aus Peiting, sind ebenfalls genial. Folgende Fragen werden diskutiert: Kann ein Mensch mit seinen Gedanken den Zufall beeinflussen? Ist die Behauptung, dass der Glaube Berge versetzt, auch wissenschaftlich haltbar? Könnte man das Phänomen des Erfolgs physikalisch-mathematisch untersuchen?
#29 - Wird das Leben vom Zufall bestimmt
Wer dieser Dr. Hans-Peter Zimmermann ist, darüber habe ich bewusst nichts erzählt. Ich denke, dass kann er selbst viel besser. Im Gespräch mit Frank Obels erfahrt Ihr seinen Werdegang und viel über seine Denkweise. In der zweiten Hälfte gibt es außerdem einiges über effektives Marketing und Unternehmenserfolg zu lernen.
#33 - HPZs Werdegang
Zum Abschluss habe ich für Euch noch ein richtiges Schmankerl. Diese Folge ist im HPZ Power-Podcast als normale Audio-Episode #33 erschienen. Das gleiche gibt es noch einmal als Video bei You Tube, wo Hans-Peter Zimmermann einen eigenen Kanal hat. Gesprächspartner ist wieder einmal Prof. Dr. Robert Pucher. Wunschbücher wie “The Secret” von Rhonda Byrne oder “Bestellungen beim Universum” lösen gegenwärtig geradezu einen Hype aus. Halten die Theorien dieser Bücher einer wissenschaftlichen Prüfung stand, oder ist alles nur “Bullshit im Universum”, wie Hugo Egon Balder sich ausdrückt? Ich selbst habe eine Menge Literatur dieser Art gelesen und an vielen angeregten Diskussion teilgenommen, unter welchen Voraussetzungen dieses Wünschen funktioniert und wann nicht. So gute Statements wie die von Robert Pucher hatte ich bisher allerdings noch nie gehört. Viel Spaß bei einem aufschlussreichen Gespräch um ein spannendes Thema!
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Mittwoch, 3. Juli 2013
Ist Deutschland eine "Servicewüste"?
Mit
den Tintenstrahldruckern ist das so eine Sache. Oft haben diese einen
geringen Anschaffungspreis und anschließend muss man ordentlich für
Verbrauchsmaterialien hinblättern. Ein Bekannter gab mir den Tipp, die
Patronen selbst zu füllen. Seit er das machen würde, betrügen seine
Kosten für Tinte nur noch etwa ein Viertel. “Schön”, dachte ich, “es
kann ja nicht schaden, das mal auszuprobieren.” Bei der ersten Befüllung
machte ich eine Riesenschweinerei. Nach der zweiten Füllung hatte ich
den Bogen raus. Wenige Monate später streikte mein Drucker und ich
brachte ihn zur Reparatur. In der Werkstatt stellte man fest, dass die
Druckertinte das Innenleben meines Druckers verklebt hätte. Die Kosten
für Reinigung und Wartung des Gerätes lagen bei ca. 70 % des
Anschaffungspreises. Dumm gelaufen!Einige Jahre später habe ich mir einen Laserdrucker angeschafft. Als die Toner-Kartuschen gewechselt werden mussten, ließ ich mir von einem Versandhandel für Druckerzubehör ein Angebot erstellen. Man empfahl mir die drei Farbkartuschen als “kompatible Replikate”. Mit knapp 300 Euro wären sie ca. 60 Euro billiger als die Orginal-Kartuschen. Nach einiger Zeit machte der Drucker ein seltsames Geräusch, druckte aber weiterhin einwandfrei. Irgendwann ging der Drucker nicht mehr. Zum Glück war die Garantie noch nicht abgelaufen. Ich setzte die alten Orginal-Kartuschen ein und schaltete den Drucker an. Interessanterweise funktionierte der Drucker mit den alten Kartuschen auf einmal wieder. Die neuen Kartuschen waren wohl doch nicht so kompatibel. Zum Glück gehört für mich das Thema “Probleme mit Druckerzubehör” der Vergangenheit an. Auf verschiedenen Netzwerktreffen lief mir Andreas Falkowski über den Weg. Mit ihm habe ich jemanden gefunden, der mich in Druckerfragen berät und mir das benötigte Material liefert. Ich bekomme gute Qualität zu einem vernünftigen Preis und dazu einen erstklassigen Service - eine Kombination, die ich zu schätzen weis.
Udo Michaelis: “Andreas, wie sieht Dein beruflicher Werdegang aus?”
“Wie sieht der Leistungsbereich der Matador Drucktechnik GmbH aus?”
“Unser Unternehmen bietet den Kunden hochwertiges
Verbrauchsmaterial für alle Drucker, Faxgeräte und Kopierer. Da wir
nicht nur Distributor und Händler für originale und kompatible
Druckerverbrauchsmaterialien sind, sondern auch Hersteller für
kompatible Toner, habe ich jetzt auch direkt die Möglichkeit, auf die
Produktqualität Einfluss zu nehmen. Das ist natürlich im Hinblick auf
die Kundenzufriedenheit ein ganz wichtiger Maßstab. Bei der Produktion ‘Made in Germany’ haben wir uns auf einige
Artikel, wie z.B. OKI Farbtoner, Kyocera-Toner, Samsung-Toner,
Brother-Toner und einige andere Toner spezialisiert. Alle anderen Artikel, die wir nicht selbst fertigen, kaufen wir bei befreundeten Herstellern in Deutschland und Europa zu. Da wir sowohl bei unseren eigenen Artikeln als auch bei den
zugekauften Produkten sehr auf die Qualität achten, können wir unseren
Kunden auf alle Artikel eine 24-monatige Qualitätsgarantie gewähren. Als eingetragener Handwerksbetrieb (Handwerkskammer Köln) bietet die
Matador Drucktechnik GmbH im Nahbereich (PLZ-Bereich 53xxx) Reparaturen
und Wartungen von Druckern, Faxgeräten und Kopierern vor Ort an, die in
unserer Fachwerkstatt schnell und kostengünstig durchgeführt werden. Für
alle anderen Kunden besteht die Möglichkeit der Einsendung. Wir haben
uns vorgenommen diesen Service weiter auszubauen, um auf lange Sicht hin
auch Kunden außerhalb des Rheinlandes und NRW diesen Vor-Ort-Service
bieten zu können.”
“Viele sprechen von der ‘Servicewüste Deutschland’. Ist es in unserem Land wirklich so dramatisch?”
“Ich habe dies früher auch nie so schlimm gesehen,
aber mittlerweile bin ich überzeugt, dass es tatsächlich stimmt:
Deutschland ist in vielen Bereichen eine ‘Servicewüste’. Nach dem lange Zeit in den letzten Jahren immer nur
auf billig, billig, billig geachtet wurde, wurde leider vergessen auch
mal auf den Service zu achten. Ein gutes Beispiel außerhalb meiner Branche: 2005
war ich in den USA. Mein Gepäck war verspätet angekommen und wurde von
der Fluggesellschaft am gleichen Abend nach 22 Uhr noch in meine
Unterkunft gebracht. Der Lieferant hat mir meine Koffer bis ins Zimmer
getragen. Das fand ich einen bemerkenswerten Service. Aber noch viel
mehr wusste ich diesen Service zu schätzen, nachdem ich wieder in
Deutschland zurück war. Durch die Streichung des Anschlussfluges von
Frankfurt nach Hannover, kam ich erneut getrennt von meinem Gepäck
zuhause an. Die gleiche Fluggesellschaft stellte mir mein Gepäck ca. 30
Stunden nach meiner Landung in Hannover zu. Der deutsche Lieferant
klingelte unten an der Haustür, rief hoch, dass mein Gepäck da sei und
ging zurück zu seinem Auto. Ich folgte ihm in der Annahme, dass er meine
Koffer nun sicher ausladen würde. Er machte die Klappe auf, zeigt auf
meine Koffer und wartete. Ich habe die Koffer also 50 Meter bis nach
Hause tragen müssen. Das war ja an sich nicht schlimm, da ich kein
Problem mit dem Koffertragen habe, aber im direkten Vergleich mit dem
amerikanischen Lieferanten fiel mir sofort nur das Wort ‘Servicewüste’
ein.”
“Was sollten die Unternehmen verändern?”
“Genau dieses ‘billig-Denken’ sollten viele
Unternehmen ändern und sich mal ernsthafte Gedanken über die Wünsche und
Bedürfnisse ihrer Kunden machen. Will mein Kunde wirklich nur den
billigsten Drucker und die billigsten Tintenpatronen, oder vielleicht
doch ein vernünftiges Gerät, das zwar günstig ist, aber trotzdem seinen
Bedürfnissen gerecht wird? Möchte mein Kunde wirklich nur die billigste
Transfereinheit für seinen Laserdrucker bei mir bestellen, oder will er
vielleicht doch etwas Beratung und Service? Ich möchte unseren Kunden nicht nur einen Toner für
ihren Drucker verkaufen, damit sie wieder fleißig drucken können. Denn
das kann jeder und solche Anbieter gibt es an jeder Ecke. Nein, wichtig
finde ich, dass die Matador Drucktechnik GmbH auch bei technischen
Fragen zum Gerät weiterhelfen kann oder wir ihnen auch mal einen Tipp
geben, bei dem der Kunde vielleicht Geld spart und seine alte Trommel
oder die alte Transfereinheit weiternutzen kann, auch wenn es mich in
diesem Fall Umsatz kostet. Dann habe ich vielleicht in dem konkreten
Fall keine neue Transfereinheit verkauft, habe aber einen Kunden
glücklich gemacht, der mir das durch eine langjährige Kundenbindung
sicher danken wird. Um langfristig erfolgreich zu sein, sollten viel
mehr Unternehmen vom sturen Blick auf den Umsatz und den Profit
umschwenken und auch mal lernen auf die Kundenwünsche zu hören.”
“Welche Möglichkeiten habe ich, die Kunden an mein Unternehmen zu binden?”
“Klar gibt es viele ‘neu-modische’
Kundenbindungsstrategien, wie z.B. Kundenkarten, aber was bringt es mir,
wenn mein Kunde die 5. oder sogar 15. Kundenkarte mit sich
herumschleppt, aber beim nächsten Einkauf gar nicht mehr daran denkt
oder mit der Kundenkarte der Konkurrenz einkauft? Indem ich versuche
beim Kundengespräch, egal ob persönlich oder telefonisch, den
tatsächlichen Wunsch des Kunden herauszuhören oder zu erfragen, kann ich
ganz leicht herausfinden, was mein Kunde wirklich will und wie ich ihm
optimal weiterhelfen kann, um ihn zufrieden zu stellen. Und wenn ich
diesen Wunsch des Kunden kenne, muss ich versuchen mein Ziel optimal zu
erreichen, nämlich die Erfüllung dieses Kundenwunsches und somit die
totale Kundenzufriedenheit. Wie in der vorherigen Frage schon
beschrieben, kann man mit kleinen Service-Dienstleistungen oder einem
kleinen Tipp einen Kunden schon sehr leicht glücklich machen, begeistern
und ihn so langfristig an sich binden.”
“Wie erreiche ich diese Kundenbegeisterung?”
“Das ist einfach beantwortet: Indem ich die
Kundenwünsche zur vollen Zufriedenheit des Kunden erfülle und dem Kunden
vielleicht etwas mehr Service biete, als er anderswo gewöhnt ist, kann
ich ganz leicht den Kunden begeistern und an mich, an meine
Dienstleistung und an mein Unternehmen binden. Um zu meinem
Koffer-Beispiel zurück zu kommen: Ich war begeistert über den
amerikanischen Lieferanten und würde ihn und die Fluggesellschaft
jederzeit weiterempfehlen und wieder nutzen. Ich habe mir von dem
Gepäckservice gleich eine Visitenkarte geben lassen, ihm Trink-Geld
gegeben und während meines USA-Urlaubs fleißig Werbung gemacht. Mit nur
ein wenig mehr Service als üblicherweise angeboten, kann man den Kunden
sehr für seine Dienstleistung gewinnen und gerade in unserem Bereich
langfristig an das Unternehmen binden.”
“Kannst Du ein Beispiel geben, wie ein ‘Kauferlebnis’ aussehen kann, bei dem sich der Kunde wohl fühlt?”
“Da fällt mir auf Anhieb ein Kunde ein, der mich im
Dezember kurz vor Weihnachten anrief. Sein Drucker meldete ihm, dass er
dringend den blauen Toner und die schwarze Trommel tauschen müsse. Er
hatte unser Angebot bei Ebay gefunden und rief mich nun völlig aufgelöst
an. Da seinem Gerät dies wie meist üblich erst viel zu spät ‘einfiel’
und er mitten im Weihnachtsgeschäft war, fragte er mich nun, ob er die
Vorkassenzahlung irgendwie umgehen könnte und ob die Artikel denn
vorrätig seien. Ich habe ihm sofort sagen können, dass der Toner lagernd
wäre und er selbstverständlich auch gern sofort bei mir telefonisch
bestellen könne. Da war der Anrufer schon erstmal etwas erleichtert. Als
nächstes machte ich ihm den Vorschlag, dass er seine Trommel ruhig noch
weiterbenutzen könnte, um mehrere 100 Euro zu sparen. Hierfür erklärte
ich ihm kurz am Telefon welche Tasten er zu drücken habe, damit er die
Trommel noch etwas länger nutzen konnte. Natürlich kann man dies nicht
unbegrenzt wiederholen, aber meist lassen sich die Trommeln so noch
einige weitere tausend Seiten benutzen. Der Anrufer war überglücklich
und konnte am nächsten Tag fleißig weiterdrucken. Diese Tricks
funktionieren aber auch nur bei einigen Druckern, aber es sind ganz
einfache Tipps, mit denen man den Kunden glücklich machen kann. In einem anderen Unternehmen hätte der Verkäufer
vermutlich auf die Aussage des Anrufers hin, ihm Toner und Trommel
verkauft, deutlich mehr Umsatz gemacht, aber dem Kunden lediglich ein
‘normales Kauferlebnis’ beschert. Den Unterschied macht also lediglich
ein kleines bisschen mehr Service aus, das dazu führt, dass der Kunde
sich beim nächsten Kauf wieder an mich erinnern wird.”
“Welchen Stellenwert hat Deiner Meinung nach die Art und Weise, wie ich Kundenreklamationen bearbeite?”
“Reklamationen sind immer ärgerlich. Sowohl für den
Kunden, der sich damit beschäftigen muss, aber natürlich auch für den
Händler, für den jede Reklamation ein zusätzlicher Zeitaufwand, meist
viel Ärger und vor allem Einbußen bei der Kundenzufriedenheit bedeutet.
Daher versuchen wir durch umfangreiche Qualitätskontrollen bei unseren
eigenen Artikeln und durch stichprobenartige Kontrollen der zugekauften
Artikel allen Reklamationen schon vorweg vorzubeugen. Da man aber nie
100%ig vor Reklamationen geschützt ist, kann es natürlich immer mal
vorkommen, dass ein Kunde eine Ware reklamiert. Sollte ein Kunde also
mit der gelieferten Ware mal nicht zufrieden sein, versuche ich die
verloren gegangene Kundenzufriedenheit erst recht wiederherzustellen.
Denn einem Kunden ist in einem solchen Fall weder mit unnötig langen
Schuldzuweisungen oder der weit verbreiteten Hinhalte-Taktik
weitergeholfen. Ich versuche bei einem solchen Anruf möglichst schnell
zu erörtern, ob ich ihm telefonisch mit einem Trick weiterhelfen kann,
so dass seine Ausfallzeit des Gerätes möglichst gering ist, oder ob wir
den Artikel austauschen müssen. Im letzteren Fall ist es im ersten
Moment egal, ob es nun ein Handhabungsfehler des Kunden, ein
Produktfehler aus der Herstellung oder gar ein Transportschaden von DPD
oder DHL war. Wichtig ist erstmal, dass der Kunde schnellstmöglich einen
Ersatz bekommt. Wenn dies in die Wege geleitet ist, versuche ich den
Fehler dem Kunden fachmännisch zu erklären und organisiere den
Rücktransport des defekten Artikels meist auf unsere Kosten zurück zur
Matador Drucktechnik GmbH. Bisher war das Feedback der Kunden danach
meist sehr zufrieden stellend, da sie anderes gewohnt sind und positiv
über unsere schnelle und unkomplizierte Reklamationsabwicklung
überrascht sind.”
“Was bedeutet für Dich unternehmerischer Erfolg?”
“Tja, selbstverständlich will auch mein Kühlschrank
mit Lebensmitteln gefüllt werden, für die ich Geld benötige und auch
meine Miete will bezahlt sein. Von daher spiegelt sich im Endeffekt auch
mein Erfolg jeden Monat als Monatsergebnis unseres Unternehmens
wider. Um diesen Erfolg dauerhaft sicherzustellen und auszubauen,
definiert sich mein unternehmerischer Erfolg aber auch über die
Kundenzufriedenheit jedes einzelnen Kunden. Und hierbei ist es egal, ob
der Kunde eine Tintenpatrone für 8 Euro oder 10 Toner für mehrere 100
Euro kauft. Wichtig für mich ist, dass ich nach jedem Verkauf ehrlich in
den Spiegel schauen kann und weiß, dass ich alles mir mögliche getan
habe, um den Kunden zufrieden zu stellen und ihn so zu begeistern, dass
er beim nächsten Kauf wieder an mich denkt und dann auch wieder bei mir
anruft. Und wenn mir das gelingt oder wenn dieser zufriedene Kunde dann
vielleicht noch einigen Freunden, Kollegen oder Bekannten von seinem
positiven Kauferlebnis berichtet, dann wird sich zwangsläufig
langfristig genau dieser unternehmerische Erfolg auch im Monatsergebnis
des Unternehmens widerspiegeln. Und gerade bei meinem Unternehmenswechsel im
letzten Jahr wurde ich vielfach in genau dieser Ansicht bestätigt, indem
viele meiner früheren Kunden sich über Google, Xing etc. meine neuen
Kontaktdaten besorgten, mich anschrieben oder anriefen und mir auch
weiterhin ihre Kundentreue aussprachen. Mein zu der Zeit oft gehörter
Lieblingssatz war letztes Jahr ‘Ach, Herr Falkowski, schön, dass ich
Sie endlich wieder gefunden habe, ich habe doch immer so gern bei Ihnen
bestellt, weil Sie immer sofort wissen, was ich benötige.’ Ein solcher
Satz bestätigt mich in meiner Ansicht, wie wichtig Kundenzufriedenheit
ist, und ehrlich gesagt, macht er einen Verkäufer und erst recht einen
Unternehmer sehr, sehr glücklich.”
Dienstag, 2. Juli 2013
Erfolgreiches Netzwerken - TrixiOWL
Dieser oft recht unkonventionellen Truppe bin ich im Oktober 2007 zum
ersten Mal persönlich begegnet - beim “Trixi auf’m Bauernhof”.
Eigentlich hatte ich keine besonderen Erwartungen an das
Netzwerktreffen. Was sich an dem Abend dann abspielte, hat mich positiv
überrascht: In einer zwanglosen und herzlichen Atmosphäre lernte ich
nette Menschen kennen, wir führten interessante Gespräche und hatten
jede Menge Spaß. Seitdem freue ich mich auf jedes weitere Treffen.
Ich bin davon überzeugt, dass die Bedeutung von Netzwerken für einen nachhaltigen geschäftlichen Erfolg ernorm ist und in Zukunft noch zunehmen wird. Es gibt allerdings solche und solche Netzwerke. Manche Networker sind mir in ihrer Art zu aufdringlich. Ich mag es nicht, wenn mir jemand krampfhaft etwas verscheuern will, das ich überhaupt nicht brauche. Das Käuferverhalten hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, auch im B2B. Die Tendenz geht immer stärker zu einer Pull-Mentalität. Viele machen einen großen Bogen um alles, was irgendwie nach Push riecht. Aus diesem Grund ist auch die klassische Kaltakquise ein aussterbendes Modell.
TrixiOWL ist in dieser Hinsicht erfrischend anders. Hauptverantwortlicher ist Martin Arnst, der diese XING-Netzwerkgruppe leitet und dabei tatkräftig von seinen Co-Moderatorinnen unterstützt wird. Martin Arnst ist seit November 2000 Regionalsekretär der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (dem Arbeitnehmerflügel der CDU) für NRW. Er lebt in Lippstadt und hat sein Büro in Soest.
Udo Michaelis: “Martin, was verstehst Du unter Networking?”
Martin Arnst: “Jedenfalls nicht in erster Linie das Anbahnen von Geschäften. Für mich ist Networking vor allem das Kennenlernen von Menschen aus den verschiedensten Bereichen. Die Erweiterung der privaten wie beruflichen Horizonte hilft gerade in einer Zeit, in der man oft nur im eigenen beruflichen Umfeld neue Kontakte knüpfen kann. Eigentlich mag ich den Zusatz ‘working’ nicht, denn wer Netzwerken als Arbeit empfindet, hat nicht verstanden, was ein Netzwerk wirklich ausmacht. Ein Netzwerk besteht aus Menschen und so sollte man damit auch umgehen. Menschen bleiben auch in einem Netzwerk Individuen mit all ihren Stärken und Schwächen. Der Sinn eines Netzwerkes besteht darin, die Stärken für andere einzusetzen und sich bei Schwächen unterstützen zu lassen.”
“Wie sieht Deiner Meinung nach ein sinnvolles Netzwerken aus?”
“Es muss eine gewisse Kontinuität haben. Selbst wenn man sich nur selten mit jedem einzelnen innerhalb seines Netzwerkes austauscht, so muss es doch ständig gepflegt werden. Ein Netzwerk aus Karteileichen ist schon ein Widerspruch in sich. Deshalb trifft sich die Gruppe TrixiOWL alle 4-6 Wochen. So entstanden viele persönliche aber auch geschäftliche Kontakte der Mitglieder untereinander.”
“Welche Möglichkeiten zum Netzwerken gibt es?”
“In Zeiten des Internet bietet sich natürlich die virtuelle Verknüpfung an. XING ist ja deshalb entstanden. Viele haben immer weniger Freizeit zur Verfügung. In dieser wenigen Zeit auch noch ständig Netzwerkpflege zu organisieren, wäre ohne Internet so gar nicht möglich. Allerdings finde ich Treffen, in denen man sich persönlich kennen lernen kann, fast noch wichtiger. Je besser man die Menschen seines Netzwerkes kennt, desto stärker wird es. Ich kenne die meisten meiner XING Kontakte persönlich und zu vielen habe ich eine freundschaftliche Basis aufgebaut.”
“Welche Erfahrungen hast Du speziell bei XING gemacht?”
“Bisher fast nur positive. XING bietet die Möglichkeit, sehr schnell Kontakte zu knüpfen aus der eigenen Region, aus dem eigenen beruflichen Umfeld, aber auch aus völlig anderen Gebieten. Mehrere Tausend Gruppen bieten für nahezu jedes Interessengebiet eine Plattform zum Gedankenaustausch, oder zur Information. Leider neigen einige Mitglieder dazu, ihre Kinderstube zu vergessen und sich gegenseitig persönlich anzugreifen. In den Gruppen in denen ich aktiv bin, herrscht aber ein freundschaftlicher Umgangston.”
“Aus welcher Motivation heraus ist die XING-Gruppe TrixiOWL entstanden?”
“Die ‘Gründungsmitglieder’ der TrixiOWL-Gruppe fanden sich in einer anderen regionalen OWL Gruppe. Diese Gruppe ist mit über 4800 Mitgliedern sehr groß. Dort wurden die Aktivitäten dieser etwa 30 Mitglieder aber leider nicht als etwas Positives gesehen. Nach einigen unerfreulichen Ereignissen, entschlossen wir uns, eine eigene Gruppe zu gründen. Seither ist übrigens in der anderen Gruppe fast nichts mehr los. Das erfüllt mich nicht mit Genugtuung! Ich finde es schade, dass man eine so große Gruppe vor die Wand gefahren hat. Mir ist bis heute nicht klar, warum ein Moderator einer Gruppe in der nicht mal 0,1 % der Mitglieder aktiv netzwerken, diese aktiven Mitglieder auch noch gängeln musste. Der Name Trixi entstand übrigens durch ein Wortspiel, das mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in den Sinn kam: TR effen I nteressierter XI ngler.”
“Die Gruppe besteht seit Juni 2008 und hat etwa 600 Mitglieder, die bis heute rund 6000 Artikel gepostet haben. Wie ist es Dir und Deinen Co-Moderatorinnen gelungen, die Mitglieder zu einer solch hohen Aktivität zu motivieren?”
“Wie ich schon sagte, wurde die Gruppe von aktiven Mitgliedern gegründet, die sich auch schon durch Treffen persönlich kannten. So gab es keine Schwellenängste. Ich bin stolz auf uns 30 und auf alle, die diese Gruppe zu etwas besonderem machen. Unser Wahlspruch ‘Wir vernetzen Menschen, keine Geschäfte’ wird jeden Tag mit Leben erfüllt. Als Moderator macht mir die Gruppe die Aufgabe sehr leicht. Zusammen mit den Co-Moderatorinnen bereiten wir Treffen vor und beteiligen uns ansonsten am Gruppengeschehen. Wir stellen wöchentlich ein neues, virtuelles Sofa auf. Hier kann nach Lust und Laune gepostet werden. Das muss nicht immer inhaltsschwer sein, dient aber dem Gemeinschaftsgefühl. Aus einer Laune heraus entstand bei einem Treffen die Auszeichnung ‘Xingle der Woche’. Wir stellen wöchentlich ein Mitglied der Gruppe heraus und ‘verleihen’ ihm diesen Titel. Das kann ein sehr aktives aber auch ein völlig neues Mitglied sein. Vor kurzem wurde die Idee eines Songs für und von der Gruppe geboren. Du, Udo, hast auf dem letzten Treffen Deine Melodie und den Text von Sabine Lehmeier präsentiert und alle waren begeistert! Die Mitglieder der Gruppe bezeichnen sich mittlerweile selber als Trixis und das nicht ohne Stolz.”
“Gibt es neben der gruppeninternen Vernetzung auch Aktivitäten, die sich nach Außen richten?”
“Zur Zeit diskutieren wir, ob wir uns für ein gemeinnütziges Projekt in OWL einsetzen. Es gab dazu schon einige sehr interessante Vorschläge. Welcher davon aber genommen wird, ist noch nicht abschließend geklärt.”
Ich bin davon überzeugt, dass die Bedeutung von Netzwerken für einen nachhaltigen geschäftlichen Erfolg ernorm ist und in Zukunft noch zunehmen wird. Es gibt allerdings solche und solche Netzwerke. Manche Networker sind mir in ihrer Art zu aufdringlich. Ich mag es nicht, wenn mir jemand krampfhaft etwas verscheuern will, das ich überhaupt nicht brauche. Das Käuferverhalten hat sich in den letzten Jahren stark gewandelt, auch im B2B. Die Tendenz geht immer stärker zu einer Pull-Mentalität. Viele machen einen großen Bogen um alles, was irgendwie nach Push riecht. Aus diesem Grund ist auch die klassische Kaltakquise ein aussterbendes Modell.
TrixiOWL ist in dieser Hinsicht erfrischend anders. Hauptverantwortlicher ist Martin Arnst, der diese XING-Netzwerkgruppe leitet und dabei tatkräftig von seinen Co-Moderatorinnen unterstützt wird. Martin Arnst ist seit November 2000 Regionalsekretär der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (dem Arbeitnehmerflügel der CDU) für NRW. Er lebt in Lippstadt und hat sein Büro in Soest.
Martin Arnst: “Jedenfalls nicht in erster Linie das Anbahnen von Geschäften. Für mich ist Networking vor allem das Kennenlernen von Menschen aus den verschiedensten Bereichen. Die Erweiterung der privaten wie beruflichen Horizonte hilft gerade in einer Zeit, in der man oft nur im eigenen beruflichen Umfeld neue Kontakte knüpfen kann. Eigentlich mag ich den Zusatz ‘working’ nicht, denn wer Netzwerken als Arbeit empfindet, hat nicht verstanden, was ein Netzwerk wirklich ausmacht. Ein Netzwerk besteht aus Menschen und so sollte man damit auch umgehen. Menschen bleiben auch in einem Netzwerk Individuen mit all ihren Stärken und Schwächen. Der Sinn eines Netzwerkes besteht darin, die Stärken für andere einzusetzen und sich bei Schwächen unterstützen zu lassen.”
“Wie sieht Deiner Meinung nach ein sinnvolles Netzwerken aus?”
“Es muss eine gewisse Kontinuität haben. Selbst wenn man sich nur selten mit jedem einzelnen innerhalb seines Netzwerkes austauscht, so muss es doch ständig gepflegt werden. Ein Netzwerk aus Karteileichen ist schon ein Widerspruch in sich. Deshalb trifft sich die Gruppe TrixiOWL alle 4-6 Wochen. So entstanden viele persönliche aber auch geschäftliche Kontakte der Mitglieder untereinander.”
“Welche Möglichkeiten zum Netzwerken gibt es?”
“In Zeiten des Internet bietet sich natürlich die virtuelle Verknüpfung an. XING ist ja deshalb entstanden. Viele haben immer weniger Freizeit zur Verfügung. In dieser wenigen Zeit auch noch ständig Netzwerkpflege zu organisieren, wäre ohne Internet so gar nicht möglich. Allerdings finde ich Treffen, in denen man sich persönlich kennen lernen kann, fast noch wichtiger. Je besser man die Menschen seines Netzwerkes kennt, desto stärker wird es. Ich kenne die meisten meiner XING Kontakte persönlich und zu vielen habe ich eine freundschaftliche Basis aufgebaut.”
“Welche Erfahrungen hast Du speziell bei XING gemacht?”
“Bisher fast nur positive. XING bietet die Möglichkeit, sehr schnell Kontakte zu knüpfen aus der eigenen Region, aus dem eigenen beruflichen Umfeld, aber auch aus völlig anderen Gebieten. Mehrere Tausend Gruppen bieten für nahezu jedes Interessengebiet eine Plattform zum Gedankenaustausch, oder zur Information. Leider neigen einige Mitglieder dazu, ihre Kinderstube zu vergessen und sich gegenseitig persönlich anzugreifen. In den Gruppen in denen ich aktiv bin, herrscht aber ein freundschaftlicher Umgangston.”
“Aus welcher Motivation heraus ist die XING-Gruppe TrixiOWL entstanden?”
“Die ‘Gründungsmitglieder’ der TrixiOWL-Gruppe fanden sich in einer anderen regionalen OWL Gruppe. Diese Gruppe ist mit über 4800 Mitgliedern sehr groß. Dort wurden die Aktivitäten dieser etwa 30 Mitglieder aber leider nicht als etwas Positives gesehen. Nach einigen unerfreulichen Ereignissen, entschlossen wir uns, eine eigene Gruppe zu gründen. Seither ist übrigens in der anderen Gruppe fast nichts mehr los. Das erfüllt mich nicht mit Genugtuung! Ich finde es schade, dass man eine so große Gruppe vor die Wand gefahren hat. Mir ist bis heute nicht klar, warum ein Moderator einer Gruppe in der nicht mal 0,1 % der Mitglieder aktiv netzwerken, diese aktiven Mitglieder auch noch gängeln musste. Der Name Trixi entstand übrigens durch ein Wortspiel, das mir morgens auf dem Weg zur Arbeit in den Sinn kam: TR effen I nteressierter XI ngler.”
“Die Gruppe besteht seit Juni 2008 und hat etwa 600 Mitglieder, die bis heute rund 6000 Artikel gepostet haben. Wie ist es Dir und Deinen Co-Moderatorinnen gelungen, die Mitglieder zu einer solch hohen Aktivität zu motivieren?”
“Wie ich schon sagte, wurde die Gruppe von aktiven Mitgliedern gegründet, die sich auch schon durch Treffen persönlich kannten. So gab es keine Schwellenängste. Ich bin stolz auf uns 30 und auf alle, die diese Gruppe zu etwas besonderem machen. Unser Wahlspruch ‘Wir vernetzen Menschen, keine Geschäfte’ wird jeden Tag mit Leben erfüllt. Als Moderator macht mir die Gruppe die Aufgabe sehr leicht. Zusammen mit den Co-Moderatorinnen bereiten wir Treffen vor und beteiligen uns ansonsten am Gruppengeschehen. Wir stellen wöchentlich ein neues, virtuelles Sofa auf. Hier kann nach Lust und Laune gepostet werden. Das muss nicht immer inhaltsschwer sein, dient aber dem Gemeinschaftsgefühl. Aus einer Laune heraus entstand bei einem Treffen die Auszeichnung ‘Xingle der Woche’. Wir stellen wöchentlich ein Mitglied der Gruppe heraus und ‘verleihen’ ihm diesen Titel. Das kann ein sehr aktives aber auch ein völlig neues Mitglied sein. Vor kurzem wurde die Idee eines Songs für und von der Gruppe geboren. Du, Udo, hast auf dem letzten Treffen Deine Melodie und den Text von Sabine Lehmeier präsentiert und alle waren begeistert! Die Mitglieder der Gruppe bezeichnen sich mittlerweile selber als Trixis und das nicht ohne Stolz.”
“Gibt es neben der gruppeninternen Vernetzung auch Aktivitäten, die sich nach Außen richten?”
“Zur Zeit diskutieren wir, ob wir uns für ein gemeinnütziges Projekt in OWL einsetzen. Es gab dazu schon einige sehr interessante Vorschläge. Welcher davon aber genommen wird, ist noch nicht abschließend geklärt.”
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Montag, 1. Juli 2013
Ein bemerkenswertes Rhythm'n'Blues Festival
Diesen
Artikel zu schreiben, hatte für mich als Musikfreak einen besonderen
Reiz. Die qualitativ hervorragenden Lautsprechersysteme, die Bowers & Wilkins
entwickelt, produziert und vertreibt, sind allerdings nicht der einzige
Grund dafür. Jedes Jahr findet im Gerry Weber Event &
Convention Center, Halle (Westf.) das fast schon legendäre Rhythm’n'Blues Festival statt.Das ostwestfälische Unternehmen B & W Germany Group GmbH, Halle (Westf.) ist eine Tochtergesellschaft der englischen B&W Group Ltd., einem weltweit anerkannten Hersteller und Vertrieb von Premium-Lautsprechersystemen und anderen Produkten der High-End-Unterhaltungselektronik. Die B&W Group Germany GmbH als deutsche Vertriebstocher versorgt vom Standort Halle/Westfalen aus ein selektives Distributionsnetz von ca. 200 ausgesuchten Fachhändlern in Deutschland und Österreich mit den vielfach preisgekrönten Produkten der Marken B&W Bowers & Wilkins, ROTEL und Classé Audio. Das Unternehmen Bowers & Wilkins ist in über 60 Ländern der Welt mit eigenen Vertriebsgesellschaften und freien Distributionspartnern erfolgreich vertreten. Die Marke B&W rangiert unter den Top 3 der internationalen Premium-Lautsprecherhersteller und kann sich im Premium-Segment auch in Deutschland als Marktführer bezeichnen. Mehr als 5 Mio. private Musikliebhaber besitzen Lautsprecher von B&W. Aber auch viele der weltweit renommiertesten Tonstudios, wie z.B. die Londoner Abbey Road Studios oder die Skywalker Sound Studios von George Lucas in West Marin Country, Kalifornien vertrauen bei Ihren Referenz-Lautsprechermonitoren auf die Top-Modelle von Bowers & Wilkins.
Mein Gesprächspartner anlässlich des Festivals 2008 war Oliver Settertobulte, Strategic Marketing Manager bei B & W. Ein interessantes Interview über ein großartiges Event, welches sein Unternehmen in Kooperation mit der Gerry Weber Management & Event OHG veranstaltet.
Udo Michaelis: “Wie lange gibt es schon das Rhythm’n'Blues Festival?”
Oliver
Settertobulte: “Das erste Festival fand 2003 statt. Die Idee bestand
allerdings schon länger. Bereits unsere englische Muttergesellschaft war
von 1987 bis 1990 aktiv am berühmten Montreux Jazz Festival
beteiligt, zuletzt sogar mit einem eigenen Festival innerhalb des
gesamten Events. Der damalige Firmenchef, Robert Trutz, hatte sich immer
schon im Bereich der Live-Musik engagiert. Was lag also näher, als an
diese traditionsreiche musikalische Vergangenheit anzuknüpfen und ein
eigenes B&W-Festival auf die Beine zu stellen. Der Erfolg des
B&W Rhythm’n’Blues Festivals bestätigt die Richtigkeit dieser
Entscheidung. Denn schließlich ist unser B&W-Festival mittlerweile
zu einem der größten Indoor-Blues-Festivals in ganz Europa
herangewachsen und bietet jedes Jahr erstklassiges, Musik-Entertainment
auf internationalem Niveau.”“Aus welcher Motivation heraus engagiert sich B & W so professionell im musikalischen Bereich?”
“Unsere Lautsprecher bieten ein Höchstmaß an Klangqualität, welche immer zuerst dem Klang des Originals verpflichtet ist. Mit unserem Festival möchten wir den Leuten deshalb auch vermitteln, wie echte, ‘handgemachte’ Musik klingt, um aufzuzeigen, wie nah wir unserem Ziel der absolut authentischen Klangreproduktion bereits gekommen sind. Außerdem bietet uns ein solches Festival die Möglichkeit, unserer Passion und unserer Liebe zur Musik auf eine Art und Weise Ausdruck zu verleihen, die weit über unser tägliches Geschäft hinausgeht.”
“Wieso gerade Rhythm’n'Blues?”
“Erst
einmal ist es uns wichtig, authentische, sprich handgemachte Musik zu
präsentieren und keine Sounds, die völlig verfremdet aus dem Computer
kommen. Für uns bei B&W sollte Musik eine Seele haben und echte
Emotionen zum Ausdruck bringen - auch wenn man damit nicht immer
unbedingt der Breitenpopularität Rechnung trägt.Deshalb präsentieren wir lieber Künstler, die mittels Musik Ihre Gefühle und ihre Energie authentisch rüber bringen – einfach Künstler, die Musik auch leben. Wir finden, dass gerade der Blues diese Aspekte hervorragend repräsentiert. Außerdem ist es gerade der Blues, der so unendlich viele andere Musikstile inspiriert und hervorgebracht hat. So gibt es kaum einen Rockmusiker, der seine musikalischen Wurzeln nicht im Blues begründet sieht. Deshalb hört man auf unserem Festival ja auch nicht nur den klassischen Blues, sondern lernt immer wieder die unterschiedlichsten Facetten dieser musikalischen Stilrichtung kennen.
“Wie erklärt sich die ständig wachsende Popularität des Rhythm’n'Blues Festivals?”
Durch sie ist z.B. auch schon der ein oder andere interessante Kontakt zu erstklassigen Musikern entstanden, die wir dann auch live auf der Bühne begrüßen konnten oder werden. Jüngstes Beispiel hierfür ist z.B. Carl Carlton, einer der diesjährigen Top-Acts. Carl Carlton ist Gittarist, sowohl in der Band von Peter Maffay, als auch in Udo Lindenbergs Panikorchester und wird in diesem Jahr mit seinem Soloprojekt Carl Carlton and The Songdocks die Bühne im Event-Center entern.
Ich muss zugeben, dass wir ein wenig stolz darauf sind, dass wir mit Carl in diesem Jahr eine Weltpremiere präsentieren können. Er wird nämlich auf unserem Festival bereits einige Stücke aus seinem neuen Album spielen, dass eigentlich erst am 31.10. veröffentlicht wird. Diese Songs waren also bisher noch nicht in der Öffentlichkeit zu hören und bei uns gibt es sie zum ersten Mal live.”
“Treten neben den Top-Acts treten auch eher unbekannte Künstler auf?”
“Ja
und Nein! Denn völlig unbekannt - zumindest in der Blues-Szene - war
noch keiner unserer Künstler. Dennoch hat unser Festival den ein oder
anderen Nachwuchskünstler noch mal richtig nach vorne gebracht. Ein
schönes Beispiel hierfür ist Ana Popovic.
Im Jahr 2004 hatte Ana unseren Gast Udo Lindenberg derart begeistert,
dass er sie spontan für einige Gigs seiner Live-Tour engagierte. Und
vorletztes Jahr gab es dann ja auch einen überraschenden gemeinsamen
Auftritt von Udo und Ana auf unserem Festival. Sie sehen, es profitieren
also nicht nur die Zuschauer von unserer Veranstaltung, sondern auch
die Musiker. Es freut uns natürlich sehr, wenn unser Engagement solch
positive Ergebnisse hat. Auch in diesem Jahr werden wir wieder ein
echtes Ausnahmetalent auf der Bühne haben. Henrik Freischlader, ein von den Kritikern hoch gelobtes Talent an der Gitarre wird bei Richie Arndt & The Bluenatics mitspielen. Und wer weiß, vielleicht erleben wir ihn dann ja bald auch einmal mit seiner eigenen Band auf einem der nächsten B&W Rhythm’n’Blues Festivals hier in Halle/Westfalen. B&W – Listen and you’ll see”
Labels:
Events,
Festival,
Halle/Westf.,
Interviews,
Musik,
Oliver Settertobulte,
Rhythm'n'Blues
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