Seit 2008 betreibe ich nun den "Blog für Glück und Erfolg". Von der technischen Seite her hatte ich dabei keine Probleme - bis vor ca. 3 Monaten. Die komplette Administration ist durcheinander geraten und viele Dateien wurden mit anderen überschrieben. Ein Bekannter half mir, das Ganze in mühsamer Kleinarbeit wieder herzustellen. Es dauerte nicht lange, da war das Chaos wieder da. Ich vermute, dass ich das einem Eingriff von außen zu verdanken habe, den ich aber momentan nicht richtig orten kann.
Das System ist also äußerst instabil, und es macht wenig Sinn, auf bisherige Weise damit weiter zu machen. Deshalb habe ich die bisherige URL auf eine andere umgeleitet. Unter der jetzigen Adresse habe ich bislang einen "Zweitblog" betrieben - eine Art Kurzversion von meinem "Blog für Glück und Erfolg". Diesen werde ich nun sukzessiv ausbauen. Alle Beiträge, die ich vom 18. Februar bis zum 28. März 2013 veröffentlicht habe, sind hier bereits komplett zu finden. Wenn Ihr weiter runter scrollt findet Ihr auch einige wenige meiner älteren Artikel.
Zum Glück habe ich die Texte aller meiner Beiträge separat gesichert. Die beliebtesten davon werde ich nach und nach wieder hier reinstellen. Sie werden dann aber nicht unter dem ursprünglichen Datum zu finden sein, sondern neu veröffentlicht. Die Beiträge können in nächster Zeit also entweder neu geschrieben sein, oder aus früheren Texten bestehen. Aber ich denke mal, das ist okay für Euch. Manche besonders beliebte Artikel hatten selbst Jahre nach ihrem ersten Erscheinen immer noch Zugriffe. Um die wäre es schade, wenn sie ganz unter den Tisch fallen würden. Näheres dazu gibt's im nächsten Beitrag.
Foto © : art-pedro / PIXELIO
Freitag, 14. Juni 2013
Donnerstag, 28. März 2013
Best of GLÜCK UND ERFOLG - Teil 2
Der erste Teil von "Best of GLÜCK UND ERFOLG" ist recht gut angekommen. In der Amazon-Bestsellerliste
lag es bei den kostenlosen Ebooks Anfang März auf Platz 77, bei den
Ratgebern auf Platz 5 und in der Rubrik "Lebensführung" auf dem 2.
Platz.
Das umfangreichste Kapitel mit dem Titel "Was ist der Wille Gottes für Dein Leben?" wurde allerdings exklusiv für dieses Buch geschrieben. Gläubige und engagierte Christen sind bestrebt, ihr Leben nach dem Willen Gottes auszurichten. Aber was ist überhaupt der Wille Gottes? Hat Gott einen individuellen Plan für Dein Leben? Wie kannst Du den Willen Gottes erkennen? Das herauszufinden scheint nicht so einfach zu sein. Christen laufen oft zweifelnd und zeichendeutend durch die Gegend und versuchen dabei Gottes Willen zu „erraten“. Dabei ist die ganze Sache gar nicht so schwierig, wie es auf den ersten Blick den Anschein hat.
Das Ebook ist für 0,99 € bei neobooks, Amazon, iTunes und in vielen anderen Portalen erhältlich. Dort gibt es auch eine kostenlose Leseprobe.
Coverfoto © Cornerstone / PIXELIO
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Dienstag, 19. März 2013
Unser Denken und Fühlen verändert das Gehirn und unsere Zellstruktur
Wir
sind in der Lage, uns neu zu erschaffen! Je nach Beschaffenheit
unserer Gedanken, Gefühle und Überzeugungen baut sich sich unser
Gehirn physisch um. Das Gehirn wiederum kann dann die Struktur und
die Funktionen unserer Zellen verändern. Was ich schon länger
geahnt hatte, wird nun endlich auch von wissenschaftlicher Seite
bestätigt.
Bei Pierre Franckh habe ich dazu einen interessanten Beitrag gefunden. Wer den gesamten Text lesen möchte, der kann die Seite von Pierre direkt anklicken. Am Anfang steht dort einiges zum Thema "Abnehmen". Wer das überspringen möchte, der kann so lange scrollen, bis die rote Überschrift "Die Wandlung aus biologischer Sicht" auftaucht. Hier nun einige Auszüge aus dem genannten Text:
Das HeartMath Institute in Kalifornien erforschte die Auswirkungen
von reinen Gefühlen und Überzeugungen auf unser Erbgut (DNA). Die
Wissenschaftler Glen Rein und Rollin McCraty nahmen dazu
Untersuchungen an menschlicher DNA vor. Die Ergebnisse waren absolut
beeindruckend und nicht zu ignorieren.
Obwohl alle Wissenschaftler
bis dato eine Wirkung von Gedanken auf die DNA bezweifelten, konnten
sie etwas beobachten, das es nach den bisherigen physikalischen
Gesetzen gar nicht geben durfte, aber inzwischen längst zu einer
wissenschaftlich belegten Tatsache wurde: Unsere Gedankenkraft
hat
einen sehr tiefgreifenden Einfluss auf unsere DNA. ...
Der Zellbiologe Bruce Lipton, der an der medizinischen Fakultät der Universität von Wisconsin und als Forscher an der Stanford Universität arbeitete, bewies durch seine Studien, dass unser Denken und Fühlen bis in jede einzelne unserer Zellen hineinwirkt. ... Denn unsere DNA baut zwar unseren Körper auf, aber wir beeinflussen den Aufbau unserer DNA und geben ihr die Richtung vor. Da die DNA den Code zu unserem Bauplan enthält, können wir folgerichtig auf unseren künftigen Bauplan Einfluss nehmen. Und zwar durch unsere Gedanken, Gefühle und Überzeugungen. ...
Die moderne Hirnforschung hat aber nun etwas wesentlich
Tiefgreifenderes nachgewiesen, und zwar Folgendes: Bei länger
anhaltenden Gefühlszuständen kommt es zu einer Neuordnung der dafür
zuständigen Nervenzellverbindungen im Gehirn. Und das ist sehr
wesentlich. Denn dadurch entstehen neue Zuordnungen in dem dafür
zuständigen Bereich des Gehirns.
Das Gehirn baut sich also um und
sendet andere Hormone und Neurotransmitter aus, sogenannte
Katecholamine, und verändert durch die permanente Ausschüttung von
Katecholaminen die Strukturen und die Funktionen von Organen. Das
heißt, das Gehirn reagiert zum Beispiel auf unsere Sorgen und
Ängste, auf Glücksgefühle und Euphorie – also auf alle unsere
Gefühle und Überzeugungen – und bringt unseren Körper durch die
Ausschüttung von anderen, neuen Katecholaminen dazu, sich zu
verändern. Inzwischen hat man nun nachgewiesen, dass sich durch
diese Signalstoffe sogar die Zellen verändern können.
Bei
Gefühlen von Angst und ständiger Sorge werden vom Gehirn unter
anderem der Neurotransmitter Dopamin und das Stresshormon Kortisol
ausgesendet.
Das Gehirn ist auf diese Weise sogar in der Lage,
ganze DNA-Sequenzen stillzulegen oder neue Genprodukte zu schaffen,
indem es Teile von anderen DNA-Strängen kopiert.
Unser Gehirn ist in der Lage, die Struktur und die Funktionen unserer Zellen zu verändern. Und zwar ausgelöst durch unsere Gedanken, Gefühle und Überzeugungen. Sobald die Angstzustände nachlassen und wir vorrangig andere Gefühle entwickeln, baut unser Gehirn den Körper wieder um. Unser Gehirn ist also formbar, und wie wir später noch sehen werden, verändert es sich sogar physisch, es wächst oder schrumpft, je nach Beschaffenheit unserer Gedanken und Überzeugungen. Die wahren Grenzen existieren nur in unserem Kopf. Wir alle kennen diesen Spruch. Und das Wunderbare ist, dass wir mit dieser Aussage nicht länger allein auf unseren Glauben oder auf reine Mutmaßung angewiesen sind. Denn diese Aussage wird nun auch von der Wissenschaft bestätigt.
"Die Wissenschaft weiß längst, dass die Gene auf die Signale vom Gehirn reagieren. Diese Signale beeinflussen die Zellen und bewirken eine Änderung der genetischen Kodierung."
(Bruce Lipton, Zellbiologe)
Fotos © Dieter Schütz / PIXELIO
Bei Pierre Franckh habe ich dazu einen interessanten Beitrag gefunden. Wer den gesamten Text lesen möchte, der kann die Seite von Pierre direkt anklicken. Am Anfang steht dort einiges zum Thema "Abnehmen". Wer das überspringen möchte, der kann so lange scrollen, bis die rote Überschrift "Die Wandlung aus biologischer Sicht" auftaucht. Hier nun einige Auszüge aus dem genannten Text:
Der Zellbiologe Bruce Lipton, der an der medizinischen Fakultät der Universität von Wisconsin und als Forscher an der Stanford Universität arbeitete, bewies durch seine Studien, dass unser Denken und Fühlen bis in jede einzelne unserer Zellen hineinwirkt. ... Denn unsere DNA baut zwar unseren Körper auf, aber wir beeinflussen den Aufbau unserer DNA und geben ihr die Richtung vor. Da die DNA den Code zu unserem Bauplan enthält, können wir folgerichtig auf unseren künftigen Bauplan Einfluss nehmen. Und zwar durch unsere Gedanken, Gefühle und Überzeugungen. ...
Unser Gehirn ist in der Lage, die Struktur und die Funktionen unserer Zellen zu verändern. Und zwar ausgelöst durch unsere Gedanken, Gefühle und Überzeugungen. Sobald die Angstzustände nachlassen und wir vorrangig andere Gefühle entwickeln, baut unser Gehirn den Körper wieder um. Unser Gehirn ist also formbar, und wie wir später noch sehen werden, verändert es sich sogar physisch, es wächst oder schrumpft, je nach Beschaffenheit unserer Gedanken und Überzeugungen. Die wahren Grenzen existieren nur in unserem Kopf. Wir alle kennen diesen Spruch. Und das Wunderbare ist, dass wir mit dieser Aussage nicht länger allein auf unseren Glauben oder auf reine Mutmaßung angewiesen sind. Denn diese Aussage wird nun auch von der Wissenschaft bestätigt.
"Die Wissenschaft weiß längst, dass die Gene auf die Signale vom Gehirn reagieren. Diese Signale beeinflussen die Zellen und bewirken eine Änderung der genetischen Kodierung."
(Bruce Lipton, Zellbiologe)
Fotos © Dieter Schütz / PIXELIO
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Donnerstag, 14. März 2013
Die Wise Guys mit "Zwei Welten" - eine etwas andere Rezension
| Die Wise Guys live in Siegen |
Im Mai 2012 erschien "Zwei Welten" als ein für die Wise Guys übliches A-capella-Album. Im September wurde das Ganze dann als instrumentiertes Album veröffentlicht. Die Songauswahl ist auf beiden CDs nicht ganz identisch: Drei Titel der A-capella-CD sind nicht auf der instrumentierten vertreten, dafür vier andere Songs, die zuvor auf früheren Alben als A-capella-Version erschienen sind.
Ich nehme nun die Songs vom instrumentierten Album einzeln unter die Lupe, vergleiche sie mit der jeweiligen A-capella-Fassung und bewerte sie folgendermaßen:
- 0 = kannste vergessen
- 1 = nicht so besonders
- 2 = ganz passabel
- 3 = gut
- 4 = sehr gut
- 5 = das perfekte Meisterwerk
Die Sonne scheint mir auf den Bauch
Im Vergleich zu den anderen Songs gehört das Lied zu den etwas schwächeren Titel. Die A-capella Version finde ich durch den von Ferenc gesungenen Bass und das gute Mouthdrumming grooviger. Das nette Bläserarrangement bei der instrumentierten Fassung gleicht die Sache zum Unentschieden aus.
Song 2 : 2
Zwei Welten
Ein starker Song, in beiden Versionen. Bei den Strophen kommt der gesungene Bass besser als der gespielte, und das Mouthdrumming topt ebenfalls die realen Drums. Das wird durch die Instrumental-Power im Refrain kompensiert. Dort gefällt mir besonders die dynamische Overdrive-Gitarre. Unterm Strich deshalb wieder ein Unentschieden.
Song 3,5 : 3,5
Gesamt 5,5 : 5,5
Gesamt 5,5 : 5,5
Ich bin aus Hürth
| Aggro Hürth |
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| Sari und Udo |
Song 3,5 : 4
Gesamt 9 : 9,5
Gesamt 9 : 9,5
Ich weiß nicht, was ich will
Nils' Stimme kommt gut, aber ansonsten ist der Song keine Offenbarung. Als A-capella vielleicht noch ganz nett, erreicht er mich instrumentiert nicht wirklich. Besser finde ich, dass nur in den Strophen nach dem G-Dur Grundakkord ein H-Moll anstelle des D-Dur gespielt wird. Aber das sind Peanuts und interessiert am Rande höchstens komponierende oder arrangierende Musiker. Auf jeden Fall reisst es das nicht hoch.
Song 2 : 1,5
Gesamt 11 : 11
Gesamt 11 : 11
Lauter
Dynamisches Stück. Wegen der rockigen Stromgitarre gibts 'nen halben Punkt mehr für die instrumentierte Version.
Song 3 : 3,5
Gesamt 14 : 14,5
Tanzen im Regen
Ein eher unauffälliger Song, aber sonst ganz nett. Mouthdrumming gefällt mir besser als das Schlagzeug.
Song 3 : 2,5
Gesamt 17 : 17
Deutsche Bahn
Der Song macht einfach Spaß! Der Text ist witzig und Sari passt als Leadsänger wie die Faust aufs Auge. Das Stück swingt, was das Zeug hält. Zwei kleine Unterschiede sind mir erst aufgefallen, als ich mir für diesen Beitrag beide Versionen mehrmals direkt hintereinander angehört habe: Instrumentiert ist die Tonart nicht E-Dur, wie beim A-capella, sondern einen Halbton tiefer. Außerdem ist die BPM-Rate einen Tick geringer (d.h. das Tempo läuft ein wenig langsamer). Aber im Grunde ist das wurscht, weil es so oder so sehr gut klingt. Das Big-Band-Arragement - besonders die Bläser - finde ich so genial, dass es für die instrumentierte Version noch ein halbes Pünktchen mehr gibt. Das hätte selbst Tommy Dorsey nicht besser hingekriegt.
Song 4 : 4,5
Gesamt 21 : 21,5
Nach Hause
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| Dän und Udo |
Das Bild mit Dän (der an diesem Tag Geburtstag hatte) und mir ist ein wenig verwackelt. Eddi ging an uns vorbei und da konnte Carmen sich nicht mehr richtig konzentrieren.
Song 3,5 : 3,5
Gesamt 24,5 : 25
Schönen guten Morgen
Das Video dazu ist zum Brüllen - mindestens genauso lustig wie "Ich bin aus Hürth" - schauspielerisch guter Slapstick. Die Strophen sind sehr seicht und dann rockt das Stück im Refrain richtig ab (wohlgemerkt bei der A-capella Version). Dadurch entsteht ein ulkiger Kontrast innerhalb des Songs.
Kurz bevor die instrumentierte Fassung erschien, stellte ich mir in meiner Fantasie vor, wie der Sound mit den Instrumenten klingen könnte. Als der Song dann wirklich draußen war, war ich vom Refrain ein wenig enttäuscht. Da hätte man mehr daraus machen können. Schauen wir uns dazu mal die Drums an (Achtung, für Nichtmusiker wird's nun kompliziert! Wer keinen Bock darauf hat, kann den Absatz ja überspringen):
A-capella wird in jedem zweiten Takt per Mouthdrumming jeweils mit zwei Viertelnoten die "Drei" (also die Worte "zu", "ruh", "wach" und "Krach") und direkt danach die "Vier" betont. Die imitierte Snare kommt dabei ziemlich wuchtig rüber. Das rockt! Bei der instrumentierten Version fehlt genau dieser Effekt, denn der Drummer lässt die "Vier" komplett weg. Die Takte 10 und 12 haben zwar einen "Doppelschlag" (in der gesangfreien Phase nach "Morgen"), das hat aber durch die unterschiedlichen Notenwerte eine andere Wirkung (auf der"Drei" liegt nur eine Achtel und der zweite Schlag kommt dann entsprechend früher). Die knallige Wirkung der A-capella Aufnahme hätte man nicht nur beibehalten, sondern mit den Instrumenten sogar noch verstärken können. Ich hätte die Snare so richtig krachen lassen, am besten mit beiden Sticks gleichzeitig auf "Drei" und auf "Vier", ordentlich Hall und etwas Echo draufgelegt, die Delay-Verzögerungszeit ziemlich kurz eingestellt bei nur einem Repeat. So in etwa. Die genauen Einstellungen kann man im Tonstudio austüfteln.
Das war nur ein Detail. Es gäbe noch mehr Möglichkeiten zum Optimieren, aber das würde hier den Rahmen sprengen. Natürlich entspringen diese Vorstellungen meinem subjektiven Geschmack. Und das könnt Ihr, liebe Wise Guys, ja durchaus anders sehen. Seht mein Geschreibsel einfach als Feedback. Meine Lobeshymnen kommen übrigens später noch.
Song 3,5 : 2,5
Gesamt 28 : 27,5
Radio
Dieser "eingewechselte" Song stammt ursprünglich vom 2006 erschienenen gleichnamigen Album. Damals gefiel er mir schon recht gut. Nun bekommt er nun durch die gelungene Instrumentierung noch eine Portion mehr Drive. Sehr schönes Stück!
Song 3 : 4
Gesamt 31 : 31,5
Das war nicht geplant
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| Nils und Udo |
Das Bild mit Nils ist ausnahmsweise mal nicht verwackelt, denn Eddie war diesmal irgendwo anders.
Song 4 : 4
Gesamt 35 : 35,5
Tief im Süden
Ich liebe diesen Song! Der Text ist grandios. Hier der Refrain:
"Eine andere Welt, eine andere Zeit.
Die Sonne gibt den Takt an, der Himmel ist weit.
Die Kunst zu leben, ohne zu ermüden.
Tief im Süden.
Eine andere Welt, ein anderes Land.
Total entschleunigt, völlig entspannt.
Keine Show, kein Getue, keine Plattitüden.
Tief im Süden."
Das ist stark! In den Strophen findet man tolle Sätze wie "Als ob jeder jedem und keiner keinem was schuldet." oder das Wortspiel "Lass uns so schnell wie möglich wieder langsam werden."
Lieber Dän, hier ist Dir ein verbales Meisterwerk
gelungen! Und damit nicht genug! Melodie, Gesang, Harmonien, Rhythmus
- alles passt hervorragend zusammen und versetzt regelrecht in eine
"mediterane Stimmung". Ich bin vor vielen Jahren im
Dezember mehrere Tage mit dem Auto die spanische Mittelmeerküste
entlanggefahren. Zu dieser Jahreszeit waren dort keine Touristen
unterwegs. Es war so schön entspannend, in einem Fischerdorf im Café
zu sitzen und den Einheimischen bei ihren Tätigkeiten oder beim
Spielen zuzusehen. Diese Bilder werden in mir wach, wenn ich das Lied
höre. Beide Versionen sind super - ein Unentschieden auf extrem
hohen Niveau.
Song 4,5 : 4,5
Gesamt 39,5 : 40
Nur für dich
Anfang 2008 kam Nils Olfert zu den Wise Guys, weil sein Vorgänger Clemens Tewinkel sich beruflich verändern wollte. Nils passt hervorragend in die Band und ist stimmtechnisch sogar der etwas bessere Sänger. Es gibt allerdings einen Song, bei dem ich Clemens vermisse. "Nur für dich" war einfach sein Ding! Auf der Bühne ließ er seine herrliche Mimik spielen: Zu Beginn des Liedes schaute er so traurig, dass man ihm am liebsten ein Eis gekauft hätte, damit er nicht zu weinen anfängt. Von depressiv und verzweifelt, ändert sich später seine Physiognomie in "zornig-selbstbewusst" und ganz zuletzt in "verachtend-verarschend". Instrumentiert finde ich das Stück recht gut gelungen, aber die alte Version aus dem Album "Wo der Pfeffer wächst" hat meiner Meinung nach noch mehr "Atmosphäre".
Song 4 : 3
Gesamt 43,5 : 43
Mein Morgen am Meer
Ein schöner Song, fast so gut wie "Tief im Süden", womit er auch in gewisser Weise "verwandt" ist. Ein leichtes Plus für die instrumentierte Version. Abermals steigen viele Bilder in mir auf. Diesmal erlebe ich nicht die Fahrt an der spanischen Küste, sondern meine vielen Urlaube auf den Nordseeinseln. Auch hier hat Dän wieder einen tollen Text geschrieben. Hier meine Lieblingsstelle:
"Der Wind frischt auf und pustet mir den Staub aus
den Gedanken,
und gibt mir das Gefühl er hebe unsichtbare Schranken,
und nach langer Zeit krieg ich es erstmals wieder hin
an den Weg zu glauben, auf dem ich gerade bin."
und gibt mir das Gefühl er hebe unsichtbare Schranken,
und nach langer Zeit krieg ich es erstmals wieder hin
an den Weg zu glauben, auf dem ich gerade bin."
Song 3,5 : 4
Gesamt 47 : 47
Jetzt ist Sommer
Das Lied aus dem Album "Ganz weit vorne" ist der Hit der Wise Guys überhaupt. Jedes Mal, wenn er Live gesungen wird, steht das Publikum auf und feiert den Song singend, klatschend und tanzend. Er macht einfach gute Laune. Bei einer solch guten Stimmung überhört man auch gerne den weniger gelungenen äquivoken Reim (mit den homophonen Endsilben von "Gummiboot" und "Hausverbot"). Da gibt es wirklich Schlimmeres, wie z.B. ein bekannter Hit von Wolfgang Petry, über dessen Wortakrobatik sich Dän vor Jahren mal lustig gemacht hat. Worüber ich allerdings nicht hinwegsehe, ist die Verhunzung der neuen Version. Die Instrumentierung ist total lahmarschig. Die Stimme des sonst echt hervorragenden Dän klingt so lustlos, als hätte jemand ihn breitgeschlagen, das Lied gegen seinen Willen aufzunehmen, weil es unbedingt mit aufs Album sollte. Wenn ich die "Zwei Welten" höre, überspringe ich das Stück meistens und behalte es lieber so im Ohr, wie ich es von früher her kenne.
Song 4 : 1
Gesamt 51 : 48
Jetzt ist deine Zeit
Wow! Der Song ist in der A-capella Version wahrhaft meisterlich! Wie die Wise Guys nur mit dem Einsatz ihrer Stimmen einen solchen Sound hinbekommen - einfach faszinierend! Natürlich weiß ich, dass man im Studio mithilfe von Kompressor und Soundeffekten einiges optimieren kann. Ein solch hervorragendes Ergebnis kann man aber nicht erzielen, wenn die Sänger nichts taugen. Scheiße bleibt auch dann Scheiße, wenn man es mit Goldfarbe besprüht und ein Blümchen reinsteckt. Hier kommt beides zusammen, was man für ein außergewöhnliches Resultat benötigt: sehr gute Stimmen und sehr gute Technik.
Dieses Stück ist mein persönlicher Lieblingssong der "Zwei Welten" A-capella. Ich gebe ihm daher die Höchstwertung von 5 Punkten. Wenn überhaupt, dann gibt es nur eine Randerscheinung, die ich als nicht perfekt ansehe: Das Panorama des Mouthdrumming ist extrem (wandert zwischen dem rechten und dem linken Kanal hin und her) und der Phaser-Effekt ist sehr stark. Hört man den Song mit Kopfhörern, ist das "too much". Aber das kann dem gewaltigen "Gänsehautpotential" nichts anhaben. Leider finde ich die instrumentierte Version nicht so gut gelungen. Es ist eine Art Syntie-Pop-Mix mit viel "Erasure", ein wenig "Depeche Mode" und ein paar Zutaten anderer 80er Bands des Genres. Das hört sich aber alles wie gewollt und nicht gekonnt an. Es klingt irgendwie "flach" und passt meiner Meinung nach überhaupt nicht zu den Wise Guys.
![]() |
| Eddi und Udo |
Wieso ist das Bild mit Eddi und mir eigentlich nicht verwackelt?
Song 5 : 1
Gesamt 56 :49
Seemann
Ferenc hatte im Dezember seinen letzten Auftritt mit den Wise Guys. Als ich ziemlich genau vor einem Jahr von dem anstehenden Ausstieg des begnadeten Bassisten erfuhr, hatte ich sogar den Gedanken, mich selbst als Nachfolger zu bewerben. Ich hab es dann doch nicht getan. In der Vergangenheit hatte ich einige musikalische Projekte, doch in den letzten Jahren war in dieser Hinsicht Sparflamme. Bei einer ernsthaften Bewerbung wäre ich mir so vorgekommen, als wollte ich bei einer Mannschaft mit Champions-League-Ambitionen als Mittelfeldspieler mitmischen, wäre selbst aber vor zwei Jahren das letzte Mal in der 3. Liga eingewechselt worden, bei Arminia Bielefeld oder so. Für den 1. FC Köln könnte es vielleicht noch reichen. Aber aufgrund von "Trainingsrückstand" und "fehlender Spielpraxis" bekäme ich sicherlich nie beim FC Bayern oder dem BVB ein Probetraining. Aber zu diesen Clubs würde ich ja sowieso nicht gehen, dann lieber zu Schalke.
Die Wise Guys haben sich für den Italiener Andrea Figallo entschieden. Der hat aber nicht in der "Serie A", sondern in der "Premier League" gespielt. Sein früheres Team, die Flying Pickets, war in den 80ern sogar "Meister" (Nr. 1 mit "Only You"). Das war aber vor seiner Zeit. Zuletzt ging es für ihn und seine Mannschaft vielleicht höchstens um den "Klassenerhalt". Von daher war für Andrea der Wechsel zu den Wise Guys sicherlich ein Karrieresprung. Doch er ist alles andere als ein Nobody und hat bewiesen, dass er musikalisch einiges draufhat, sei es als Bass bei Bobby McFerrins Projekt VOCAbuLarieS oder als Dirigent des Don Camillo Chores.
Hoffentlich wird Andrea von den Fans der Wise Guys angenommen, denn der Schatten des genialen Ferenc Husta ist riesengroß. Es lässt sich wahrscheinlich gar nicht vermeiden, dass Andrea an Ferenc gemessen wird und man die beiden miteinander vergleicht. Das könnte ein Problem werden, muss es aber nicht unbedingt. Andrea hat andere Stärken und sollte diese irgendwie zur Geltung bringen können. Dafür braucht er einen Freiraum, den die anderen Bandmitglieder ihm verschaffen sollten. Vielleicht wäre es klug für die Wise Guys, öffentlich zum Ausdruck zu bringen, dass Andrea nie ein zweiter Ferenc sein wird, dafür aber auf seine eigene Art gut ist. Es könnte seinen Integrationsprozess, bei dem die Anerkennung der Fans wichtig ist, erleichtern. Aber die Wise Guys wissen sicherlich, wie sie mit dieser Aufgabenstellung umgehen müssen. Bei Nils hat das ja auch hervorragend geklappt. Und der neue Mann wird das sicherlich ebenfalls packen. Caro Andrea, ti auguro tanto successo e buona fortuna! (Das letzte Wort ist keine Anspielung auf den Fußballclub der "verbotenen Stadt", in der das Bier so schmeckt, wie es heißt).
| Ferenc Husta |
Wer beim Hören einfach mal den ansonsten netten Gag mit der "Rheinautofähre" ignoriert, bekommt ein echtes "Hamburger-Hafen-Feeling". Beide Versionen kommen authentisch rüber, doch der "Shantychor" gefällt mir besser als die "Hafenkneipenband".
Song 3 : 2
Gesamt 59 : 51
Fazit:
Beide Teile der "Zwei Welten" gefallen mir sehr gut. Nach den ersten 14 Songs lagen sie noch gleichauf. Dann hat sich aber doch A-capella klar abgesetzt, was an den zwei "instrumentierten Aussetzern" lag.
Im Vorfeld habe ich den Vergleich mit anderen Fans in meinem Umfeld diskutiert. Dabei habe ich festgestellt, dass die meisten unter ihnen A-capella noch wesentlich deutlicher bevorzugen, als das bei mir der Fall ist. Die Wise Guys sind eine A-capella Band. Als solche kennen und lieben wir sie. Mit diesem Erkennungsmerkmal sind sie äußerst erfolgreich geworden. Wäre das instrumentierte Album zu Beginn ihrer Karriere erschienen, hätten sie wohl kaum das große Feld der Bedeutungslosigkeit verlassen. Doch mit ihrer Fähigkeit, gute A-capella Musik auf humorvolle Weise zu präsentieren, haben sie die passende Marktnische gefunden, in der sie mittlerweile die Pole-Position besetzen. Jetzt, wo sie berühmt und erfolgreich sind, dürfen sie etwas ausprobieren, ohne dass es ihrer Beliebtheit einen Abbruch tut. Das haben sie mit "Zwei Welten" getan, und das ist auch okay so.
Und wenn Euch Wise Guys in ein paar Jahren ein neues Experiment einfällt - dann nur zu! Probiert aus und habt Spaß dabei! Der wahre und dauerhafte Erfolg kann aber nur in Eurer Kernkompetenz liegen - und die ist und bleibt A-capella!
Fotos © Udo Michaelis
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CD,
Clemens Tewinkel,
Dän Dickopf,
Eddi Hüneke,
Ferenc Husta,
Hürth,
Köln,
Musik,
Nils Olfert,
Pop,
Rezension,
Sari Sahr,
Videos,
Vocal Pop,
Wise Guys,
Zwei Welten
Dienstag, 19. Februar 2013
Best of GLÜCK UND ERFOLG - Teil 1
Wie verändert man das eigene Leben genau so, wie man es haben möchte? Dazu habe ich meine besten Tipps
in einem Ebook zusammengestellt. In diesem Buch geht es u.a. um
Wunscherfüllung, Problemlösung, Zielerreichung, Erfolgsfaktoren,
Beziehungsstress und Veränderung der eigenen Persönlichkeit. Das Schöne
an der Sache: Das Ebook ist kostenlos!
Es handelt sich hier um eine Auswahl der beliebtesten Beiträge aus meinem Blog zu den Themen Glück, Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung. Die meisten Artikel wurden so übernommen, wie sie ursprünglich geschrieben waren und nur einzelne geringfügig verändert, bzw. leicht gekürzt.
Erschienen ist das Buch bei neobooks, der Plattform der Verlagsgruppe Droemer Knaur für neue Literatur und aktuelle Sachthemen im Ebook. Wenn Ihr hier klickt, könnt Ihr das Buch wahlweise als PDF oder EPub downloaden, oder es dort direkt online lesen.
Diesem "Teil 1 - Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung" folgt in Kürze "Teil 2 - Glauben und Spiritualität" und "Teil 3 - Tierisches und Satirisches".
Coverfoto © Helmut Wegmann / PIXELIO
Es handelt sich hier um eine Auswahl der beliebtesten Beiträge aus meinem Blog zu den Themen Glück, Erfolg und Persönlichkeitsentwicklung. Die meisten Artikel wurden so übernommen, wie sie ursprünglich geschrieben waren und nur einzelne geringfügig verändert, bzw. leicht gekürzt.
Erschienen ist das Buch bei neobooks, der Plattform der Verlagsgruppe Droemer Knaur für neue Literatur und aktuelle Sachthemen im Ebook. Wenn Ihr hier klickt, könnt Ihr das Buch wahlweise als PDF oder EPub downloaden, oder es dort direkt online lesen.
Diesem "Teil 1 - Tipps zur Persönlichkeitsentwicklung" folgt in Kürze "Teil 2 - Glauben und Spiritualität" und "Teil 3 - Tierisches und Satirisches".
Coverfoto © Helmut Wegmann / PIXELIO
Montag, 18. Februar 2013
Apropos ... Buchstabler!
Satire
zum Schmunzeln und Lachen, romantische Prosa, sowie spannende und
blutrünstige Geschichten und das in einem Buch? Funktioniert das?
Keine Ahnung, aber Ihr könnt es ja herausfinden, indem Ihr dieses
Buch lest.
10 Autoren aus dem Siegerland haben gemeinsam ein Paperback mit dem Titel "Apropos ... Buchstabler!" herausgegeben. Ich selbst habe mit drei meiner etwas bekannteren Geschichten, sowie der unveröffentlichten und exklusiv für dieses Buch geschriebenen Satire "Wie beseitige ich meinen Onkel Gustav?" meinen Teil dazu beigetragen.
Bestellen könnt Ihr es u.a. bei Amazon, buchhandel.de, beck-shop.de und natürlich auch in normalen Buchläden. Eine kostenlose Leseprobe könnt Ihr Euch bei Google Books anschauen.
Es hat mir viel Spaß gemacht, mit diesen sehr unterschiedlichen, aber durchweg netten, neugierigen und kreativen Menschen ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen. Dabei herausgekommen ist jene Buchstablersuppe. Nun ist es an Euch, das auszulöffeln, was wir Euch eingebrockt haben. Viel Spaß dabei!
Coverbild © Stephan Schipper
10 Autoren aus dem Siegerland haben gemeinsam ein Paperback mit dem Titel "Apropos ... Buchstabler!" herausgegeben. Ich selbst habe mit drei meiner etwas bekannteren Geschichten, sowie der unveröffentlichten und exklusiv für dieses Buch geschriebenen Satire "Wie beseitige ich meinen Onkel Gustav?" meinen Teil dazu beigetragen.
Bestellen könnt Ihr es u.a. bei Amazon, buchhandel.de, beck-shop.de und natürlich auch in normalen Buchläden. Eine kostenlose Leseprobe könnt Ihr Euch bei Google Books anschauen.
Es hat mir viel Spaß gemacht, mit diesen sehr unterschiedlichen, aber durchweg netten, neugierigen und kreativen Menschen ein gemeinsames Projekt auf die Beine zu stellen. Dabei herausgekommen ist jene Buchstablersuppe. Nun ist es an Euch, das auszulöffeln, was wir Euch eingebrockt haben. Viel Spaß dabei!
Coverbild © Stephan Schipper
Freitag, 21. September 2012
Donnerstag, 6. Oktober 2011
Der Tod ist wohl die beste Erfindung im Leben
Heute morgen setzte ich mich wie üblich an meinen iMac. Etwas später habe ich wie fast täglich meinen iPod angeschlossen, um ihn mit dem Programm iTunes zu synchronisieren. Ich oute mich hier jetzt mal als Apple-Fan. Meiner Meinung nach gibt es nichts besseres in der Computerbranche, als das, was dieses kalifornische Unternehmen auf den Markt gebracht hat. Nun lese ich gerade, dass ihr Firmengründer und langjähriger Chef heute nacht gestorben ist.
Das Netz wird vermutlich heute und in den nächsten Tagen von Nachrufen und Berichten über Steve Jobs Leben geradezu überschwemmt. Ich möchte jetzt nicht einen weiteren hinzufügen und mache deshalb mache nun etwas anderes.Vor einigen Jahren hörte ich eine Rede, die Jobs an der Stanfort University vor Graduierten hielt. Die hatte mich dermaßen beeindruckt und deshalb präsentiere ich sie hier:
„Es ist mir eine Ehre, bei Ihrer Abschlussfeier sein zu dürfen. Ich habe nie ein Studium abgeschlossen. Um die Wahrheit zu sagen, ich war einem College-Abschluss noch nie so nahe wie heute. Ich möchte Ihnen drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Drei Geschichten, das ist alles.
In der ersten Geschichte geht es um das Erkennen von Zusammenhängen. Ich besuchte das Reed College, stieg aber bereits nach sechs Monaten wieder aus, hing dann noch weitere 18 Monate auf dem Campus herum, bevor ich das College wirklich verließ. Warum brach ich mein Studium ab?
Meine biologische Mutter war eine junge, unverheiratete College-Absolventin, und sie beschloss, mich zur Adoption freizugeben. Sie hatte sich in den Kopf gesetzt, ich sollte von Leuten adoptiert werden, die einen College-Abschluss besaßen, und sie hatte alles in die Wege geleitet, damit ich bei meiner Geburt von einem Rechtsanwalt und seiner Frau adoptiert würde. Aber als ich auf die Welt kam, beschlossen diese Leute, dass sie doch lieber ein Mädchen wollten. So kam es, dass meine Eltern, die auf einer Warteliste standen, mitten in der Nacht einen Anruf erhielten: „Wir haben einen neugeborenen Jungen, wollen Sie ihn?“ Die Antwort war: „Natürlich!“ Meine biologische Mutter fand später heraus, dass meine Mutter nie ein College absolviert und mein Vater nicht einmal einen Highschool-Abschluss hatte. Sie weigerte sich, die Adoptionspapiere zu unterzeichnen. Erst Monate später, als meine Eltern versprochen hatten, dass ich später ein College besuchen würde, gab sie nach.
17 Jahre später besuchte ich tatsächlich ein College. Aber das war fast so teuer wie Stanford, und meine Ausbildung verschlang die ganzen Ersparnisse meiner aus der Arbeiterschicht stammenden Eltern. Nach sechs Monaten sah ich keinen Sinn mehr darin. Ich hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben machen wollte und sah nicht, wie mir das Studium helfen sollte. Also beschloss ich abzubrechen und darauf zu vertrauen, dass ich meinen Weg finden würde. Für mich war dies ein furchterregender Schritt, aber im Rückblick eine meiner besten Entscheidungen. … Denn viel von dem, was mir, getrieben von Neugier und Intuition, auf meinem Weg begegnete, erwies sich später als unbezahlbar. … Im Rückblick wird es sehr sehr klar. … Sie können nur darauf vertrauen, dass die Dinge irgendwann einen Zusammenhang ergeben. Sie müssen auf irgendetwas vertrauen – auf Ihren Bauch, Ihr Schicksal, das Leben oder was immer. Diese Einstellung hat mich nie enttäuscht, und sie war der bestimmende Faktor in meinem Leben.
In meiner zweiten Geschichte geht es um Liebe und Verlust. Ich hatte Glück – ich stieß schon sehr früh auf die Arbeit, die ich liebe. Mit 20 gründete ich gemeinsam mit Woz in der Garage meiner Eltern Apple. Wir arbeiteten hart, und in zehn Jahren war unser Zweimannbetrieb aus der Garage zu einem Großunternehmen mit zwei Milliarden Dollar Umsatz und über 4000 Angestellten angewachsen. Wir hatten gerade unsere beste Entwicklung – den Macintosh – in Produktion gebracht. Ich war gerade 30, da wurde ich gefeuert. Wie kann jemand von einem Unternehmen gefeuert werden, das er gegründet hat? Nun, als Apple größer wurde, stellten wir jemanden ein, von dem ich glaubte, er könne das Unternehmen gemeinsam mit mir führen. Das erste Jahr ging alles gut. Doch mit der Zeit entwickelten wir unterschiedliche Visionen und schließlich kam es zum Bruch. In diesem Streit stellte sich der Vorstand auf seine Seite. Also stand ich mit 30 wieder auf der Straße, unter den Augen der Öffentlichkeit. Alles was mir wichtig gewesen war, war weg.
Ich stand zudem in der Öffentlichkeit als Versager da und überlegte mir, ob ich dem Silicon Valley den Rücken kehren sollte. Aber dann wurde mir eines klar: Ich liebte diese Arbeit noch immer. Daran hatten die Entwicklungen bei Apple nichts geändert. Ich hatte einen Fehlschlag erlitten, aber die Sache selbst liebte ich noch immer. Also beschloss ich, von vorn anzufangen. … Die Schwere des Erfolgs wurde abgelöst von der Leichtigkeit des Neubeginns. Die Dinge waren nicht mehr so fest gefügt und sicher. Ich war frei zum Aufbruch in eine der kreativsten Phasen meines Lebens.
In den nächsten fünf Jahren gründete ich eine Firma namens NeXT und eine weitere namens Pixar, und ich verliebte mich in eine wunderbare Frau, die ich später heiraten sollte. Pixar schuf den weltweit ersten computeranimierten Spielfilm, Toy Story. Eine überraschende Wendung der Umstände wollte, dass NeXT von Apple übernommen wurde, und so kehrte ich zu Apple zurück. Die Technologie, die wir bei NeXT entwickelt hatten, schaffte die Basis für die gegenwärtige Renaissance von Apple. Und mit meiner Frau Laurene habe ich eine wunderbare Familie aufgebaut.
Ich bin ziemlich sicher, dass all dies nicht passiert wäre, wenn ich nicht bei Apple rausgeflogen wäre. Es war eine wahrlich bittere Medizin, aber ich nehme an, der Patient brauchte sie. Manchmal wirft einem das Leben einen Ziegelstein an den Kopf. Verlieren Sie nie die Zuversicht! Was mich im Leben aufrecht hielt, war die Liebe zu meiner Arbeit – davon bin ich überzeugt. Sie müssen herausfinden, was Sie lieben. Und das gilt für die Arbeit genau so wie für die Menschen, die Sie lieben. Ihre Arbeit wird einen großen Teil Ihres Lebens ausfüllen, und der einzige Weg zu wirklicher Erfüllung ist eine Arbeit zu finden, die Sie wirklich gut finden. Wirklich gute Arbeit können Sie nur leisten, wenn Sie Ihre Arbeit lieben. Wenn Sie diese noch nicht gefunden haben, suchen Sie weiter! Geben Sie sich nicht vorschnell zufrieden. Es ist wie mit allen Herzenssachen: Man weiß erst, dass man es hat, wenn man es gefunden hat. Und wie jede großartige Beziehung wird sie im Lauf der Jahre besser und besser.
In meiner dritten Geschichte geht es um den Tod. … Das Bewusstsein, dass ich bald tot sein werde, wurde mir zu einer der wichtigsten Entscheidungshilfen. Denn fast alles – alle äußeren Erwartungen, aller Stolz, alle Angst vor Peinlichkeiten und Fehlschlägen – fallen im Angesicht des Todes nicht mehr ins Gewicht. Vor etwa einem Jahr wurde bei mir Krebs diagnostiziert. Ich hatte um 7:30 Uhr eine Ultraschalluntersuchung und die zeigte einen Tumor auf meiner Bauchspeicheldrüse. Die Ärzte sagten mir, es handle sich höchst wahrscheinlich um eine unheilbare Krebsart, und ich solle mich darauf einstellen, dass ich noch drei bis sechs Monate zu leben habe. Der Doktor riet mir, nach Hause zu gehen und meine Sachen in Ordnung zu bringen. Es bedeutet, man muss versuchen, den Kindern in wenigen Monaten das zu sagen, wofür man glaubte, man hätte noch zehn Jahre Zeit. Es bedeutet, man muss alles in Ordnung bringen, um es der Familie so leicht wie möglich zu machen. Es bedeutet Abschiednehmen.
Ich lebte den ganzen Tag mit dieser Diagnose. Am Abend wurde eine Biopsie vorgenommen. Ich stand unter Betäubungsmitteln, aber meine Frau, die dabei war, erzählte mir später, dass die Ärzte zu weinen begannen, als sie die Zellen unter dem Mikroskop betrachteten, denn ich hatte eine ganz seltene, heilbare Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs, die operativ entfernt werden kann. Die Operation wurde durchgeführt, und heute geht es mir wieder gut.
So nahe war ich dem Tod bis dahin nie gekommen, und ich hoffe es dauert noch ein paar Jahrzehnte, bis ich ihm wieder so nahe komme. Aber nachdem ich es erlebt habe, kann ich Ihnen eines versichern: Der Tod ist wohl die beste Erfindung im Leben. Er ist die Kraft, die Veränderung ins Leben bringt. Er räumt das Alte aus und macht Platz für Neues. Gerade jetzt sind Sie das Neue, aber eines Tages, gar nicht so lange hin, werden Sie langsam zum Alten werden. Verzeihen Sie die dramatischen Worte, aber das ist die Wahrheit.
Ihre Zeit ist begrenzt, also verschwenden Sie sie nicht, indem Sie anderer Leute Leben leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen einfangen. Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm fremder Meinungen Ihre eigene innere Stimme übertönt. Und vor allem, haben Sie den Mut, Ihrem Herzen und Ihrer Eingebung zu folgen. Irgendwo haben Sie bereits jetzt im Gespür, was Sie wirklich werden wollen. Alles andere ist zweitrangig.
Als ich jung war, gab es eine großartige Publikation mit dem Titel „The Whole Earth Catalog“, die zu einer der Bibeln meiner Generation wurde. … Auf der Rückseite der letzten Ausgabe standen die Worte: „Stay Hungry! Stay Foolish!“ – grob übersetzt: „Bleib hungrig! Bleib verrückt!“ Ich habe mir das immer für mich gewünscht. Und nun, da Sie Ihr Studium abschließen und einen Neubeginn machen, wünsche ich das auch Ihnen: Bleiben Sie hungrig! Bleiben Sie verrückt!“
Ich habe die Rede von Steve Jobs hier nicht komplett übernommen und sie an einigen Stellen gekürzt. Eine umfangreichere Version findet Ihr auf dem Portal der WirtschaftsWoche. Die Originalrede gibt es unten auf dem Video:
Das Netz wird vermutlich heute und in den nächsten Tagen von Nachrufen und Berichten über Steve Jobs Leben geradezu überschwemmt. Ich möchte jetzt nicht einen weiteren hinzufügen und mache deshalb mache nun etwas anderes.Vor einigen Jahren hörte ich eine Rede, die Jobs an der Stanfort University vor Graduierten hielt. Die hatte mich dermaßen beeindruckt und deshalb präsentiere ich sie hier:
„Es ist mir eine Ehre, bei Ihrer Abschlussfeier sein zu dürfen. Ich habe nie ein Studium abgeschlossen. Um die Wahrheit zu sagen, ich war einem College-Abschluss noch nie so nahe wie heute. Ich möchte Ihnen drei Geschichten aus meinem Leben erzählen. Drei Geschichten, das ist alles.
In der ersten Geschichte geht es um das Erkennen von Zusammenhängen. Ich besuchte das Reed College, stieg aber bereits nach sechs Monaten wieder aus, hing dann noch weitere 18 Monate auf dem Campus herum, bevor ich das College wirklich verließ. Warum brach ich mein Studium ab?
Meine biologische Mutter war eine junge, unverheiratete College-Absolventin, und sie beschloss, mich zur Adoption freizugeben. Sie hatte sich in den Kopf gesetzt, ich sollte von Leuten adoptiert werden, die einen College-Abschluss besaßen, und sie hatte alles in die Wege geleitet, damit ich bei meiner Geburt von einem Rechtsanwalt und seiner Frau adoptiert würde. Aber als ich auf die Welt kam, beschlossen diese Leute, dass sie doch lieber ein Mädchen wollten. So kam es, dass meine Eltern, die auf einer Warteliste standen, mitten in der Nacht einen Anruf erhielten: „Wir haben einen neugeborenen Jungen, wollen Sie ihn?“ Die Antwort war: „Natürlich!“ Meine biologische Mutter fand später heraus, dass meine Mutter nie ein College absolviert und mein Vater nicht einmal einen Highschool-Abschluss hatte. Sie weigerte sich, die Adoptionspapiere zu unterzeichnen. Erst Monate später, als meine Eltern versprochen hatten, dass ich später ein College besuchen würde, gab sie nach.
17 Jahre später besuchte ich tatsächlich ein College. Aber das war fast so teuer wie Stanford, und meine Ausbildung verschlang die ganzen Ersparnisse meiner aus der Arbeiterschicht stammenden Eltern. Nach sechs Monaten sah ich keinen Sinn mehr darin. Ich hatte keine Ahnung, was ich mit meinem Leben machen wollte und sah nicht, wie mir das Studium helfen sollte. Also beschloss ich abzubrechen und darauf zu vertrauen, dass ich meinen Weg finden würde. Für mich war dies ein furchterregender Schritt, aber im Rückblick eine meiner besten Entscheidungen. … Denn viel von dem, was mir, getrieben von Neugier und Intuition, auf meinem Weg begegnete, erwies sich später als unbezahlbar. … Im Rückblick wird es sehr sehr klar. … Sie können nur darauf vertrauen, dass die Dinge irgendwann einen Zusammenhang ergeben. Sie müssen auf irgendetwas vertrauen – auf Ihren Bauch, Ihr Schicksal, das Leben oder was immer. Diese Einstellung hat mich nie enttäuscht, und sie war der bestimmende Faktor in meinem Leben.
In meiner zweiten Geschichte geht es um Liebe und Verlust. Ich hatte Glück – ich stieß schon sehr früh auf die Arbeit, die ich liebe. Mit 20 gründete ich gemeinsam mit Woz in der Garage meiner Eltern Apple. Wir arbeiteten hart, und in zehn Jahren war unser Zweimannbetrieb aus der Garage zu einem Großunternehmen mit zwei Milliarden Dollar Umsatz und über 4000 Angestellten angewachsen. Wir hatten gerade unsere beste Entwicklung – den Macintosh – in Produktion gebracht. Ich war gerade 30, da wurde ich gefeuert. Wie kann jemand von einem Unternehmen gefeuert werden, das er gegründet hat? Nun, als Apple größer wurde, stellten wir jemanden ein, von dem ich glaubte, er könne das Unternehmen gemeinsam mit mir führen. Das erste Jahr ging alles gut. Doch mit der Zeit entwickelten wir unterschiedliche Visionen und schließlich kam es zum Bruch. In diesem Streit stellte sich der Vorstand auf seine Seite. Also stand ich mit 30 wieder auf der Straße, unter den Augen der Öffentlichkeit. Alles was mir wichtig gewesen war, war weg.
Ich stand zudem in der Öffentlichkeit als Versager da und überlegte mir, ob ich dem Silicon Valley den Rücken kehren sollte. Aber dann wurde mir eines klar: Ich liebte diese Arbeit noch immer. Daran hatten die Entwicklungen bei Apple nichts geändert. Ich hatte einen Fehlschlag erlitten, aber die Sache selbst liebte ich noch immer. Also beschloss ich, von vorn anzufangen. … Die Schwere des Erfolgs wurde abgelöst von der Leichtigkeit des Neubeginns. Die Dinge waren nicht mehr so fest gefügt und sicher. Ich war frei zum Aufbruch in eine der kreativsten Phasen meines Lebens.
In den nächsten fünf Jahren gründete ich eine Firma namens NeXT und eine weitere namens Pixar, und ich verliebte mich in eine wunderbare Frau, die ich später heiraten sollte. Pixar schuf den weltweit ersten computeranimierten Spielfilm, Toy Story. Eine überraschende Wendung der Umstände wollte, dass NeXT von Apple übernommen wurde, und so kehrte ich zu Apple zurück. Die Technologie, die wir bei NeXT entwickelt hatten, schaffte die Basis für die gegenwärtige Renaissance von Apple. Und mit meiner Frau Laurene habe ich eine wunderbare Familie aufgebaut.
Ich bin ziemlich sicher, dass all dies nicht passiert wäre, wenn ich nicht bei Apple rausgeflogen wäre. Es war eine wahrlich bittere Medizin, aber ich nehme an, der Patient brauchte sie. Manchmal wirft einem das Leben einen Ziegelstein an den Kopf. Verlieren Sie nie die Zuversicht! Was mich im Leben aufrecht hielt, war die Liebe zu meiner Arbeit – davon bin ich überzeugt. Sie müssen herausfinden, was Sie lieben. Und das gilt für die Arbeit genau so wie für die Menschen, die Sie lieben. Ihre Arbeit wird einen großen Teil Ihres Lebens ausfüllen, und der einzige Weg zu wirklicher Erfüllung ist eine Arbeit zu finden, die Sie wirklich gut finden. Wirklich gute Arbeit können Sie nur leisten, wenn Sie Ihre Arbeit lieben. Wenn Sie diese noch nicht gefunden haben, suchen Sie weiter! Geben Sie sich nicht vorschnell zufrieden. Es ist wie mit allen Herzenssachen: Man weiß erst, dass man es hat, wenn man es gefunden hat. Und wie jede großartige Beziehung wird sie im Lauf der Jahre besser und besser.
In meiner dritten Geschichte geht es um den Tod. … Das Bewusstsein, dass ich bald tot sein werde, wurde mir zu einer der wichtigsten Entscheidungshilfen. Denn fast alles – alle äußeren Erwartungen, aller Stolz, alle Angst vor Peinlichkeiten und Fehlschlägen – fallen im Angesicht des Todes nicht mehr ins Gewicht. Vor etwa einem Jahr wurde bei mir Krebs diagnostiziert. Ich hatte um 7:30 Uhr eine Ultraschalluntersuchung und die zeigte einen Tumor auf meiner Bauchspeicheldrüse. Die Ärzte sagten mir, es handle sich höchst wahrscheinlich um eine unheilbare Krebsart, und ich solle mich darauf einstellen, dass ich noch drei bis sechs Monate zu leben habe. Der Doktor riet mir, nach Hause zu gehen und meine Sachen in Ordnung zu bringen. Es bedeutet, man muss versuchen, den Kindern in wenigen Monaten das zu sagen, wofür man glaubte, man hätte noch zehn Jahre Zeit. Es bedeutet, man muss alles in Ordnung bringen, um es der Familie so leicht wie möglich zu machen. Es bedeutet Abschiednehmen.
Ich lebte den ganzen Tag mit dieser Diagnose. Am Abend wurde eine Biopsie vorgenommen. Ich stand unter Betäubungsmitteln, aber meine Frau, die dabei war, erzählte mir später, dass die Ärzte zu weinen begannen, als sie die Zellen unter dem Mikroskop betrachteten, denn ich hatte eine ganz seltene, heilbare Form von Bauchspeicheldrüsenkrebs, die operativ entfernt werden kann. Die Operation wurde durchgeführt, und heute geht es mir wieder gut.
So nahe war ich dem Tod bis dahin nie gekommen, und ich hoffe es dauert noch ein paar Jahrzehnte, bis ich ihm wieder so nahe komme. Aber nachdem ich es erlebt habe, kann ich Ihnen eines versichern: Der Tod ist wohl die beste Erfindung im Leben. Er ist die Kraft, die Veränderung ins Leben bringt. Er räumt das Alte aus und macht Platz für Neues. Gerade jetzt sind Sie das Neue, aber eines Tages, gar nicht so lange hin, werden Sie langsam zum Alten werden. Verzeihen Sie die dramatischen Worte, aber das ist die Wahrheit.
Ihre Zeit ist begrenzt, also verschwenden Sie sie nicht, indem Sie anderer Leute Leben leben. Lassen Sie sich nicht von Dogmen einfangen. Lassen Sie nicht zu, dass der Lärm fremder Meinungen Ihre eigene innere Stimme übertönt. Und vor allem, haben Sie den Mut, Ihrem Herzen und Ihrer Eingebung zu folgen. Irgendwo haben Sie bereits jetzt im Gespür, was Sie wirklich werden wollen. Alles andere ist zweitrangig.
Als ich jung war, gab es eine großartige Publikation mit dem Titel „The Whole Earth Catalog“, die zu einer der Bibeln meiner Generation wurde. … Auf der Rückseite der letzten Ausgabe standen die Worte: „Stay Hungry! Stay Foolish!“ – grob übersetzt: „Bleib hungrig! Bleib verrückt!“ Ich habe mir das immer für mich gewünscht. Und nun, da Sie Ihr Studium abschließen und einen Neubeginn machen, wünsche ich das auch Ihnen: Bleiben Sie hungrig! Bleiben Sie verrückt!“
Ich habe die Rede von Steve Jobs hier nicht komplett übernommen und sie an einigen Stellen gekürzt. Eine umfangreichere Version findet Ihr auf dem Portal der WirtschaftsWoche. Die Originalrede gibt es unten auf dem Video:
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Dienstag, 4. Oktober 2011
Anerkennung beflügelt
Mir gefällt auch das Wortspiel des Titels. Im Film erscheint der Begriff “Validation” auf der Rückseite der Parktickets. In diesem Zusammenhang bedeutet er “Entwertung”. Im manchen Einkaufzentren kann man sein Parkticket entwerten lassen, wenn man etwas gekauft hat und muss so keine Parkgebühren bezahlen. Auf Menschen bezogen bedeutet “Validation” allerdings nicht “Entwertung”, sondern das Gegenteil: “Anerkennung”. Genau darum geht es in diesem Film. Er zeigt, was Anerkennung in Menschen bewirken kann.
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Donnerstag, 29. September 2011
Die glücklichsten Deutschen leben in Hamburg
Nach einer Studie sind die Deutschen so glücklich, wie seit zehn Jahren nicht mehr. Das geht aus dem ersten Glücksatlas hervor, der in diesem Monat von der Deutschen Post vorgestellt wurde.
Demnach leben die glücklichsten Deutschen in Hamburg und die am wenigsten glücklichen in Thüringen. Europaweit liegt Deutschland im oberen Mittelfeld der Glücksskala. Den Spitzenplatz in Europa belegt Dänemark.
Wer sich über die Studie informieren möchte, hier einige Links:
Deutsche Post DHL
Badische Zeitung
3Sat
Foto © Stefanie Hofschlaeger / PIXELIODemnach leben die glücklichsten Deutschen in Hamburg und die am wenigsten glücklichen in Thüringen. Europaweit liegt Deutschland im oberen Mittelfeld der Glücksskala. Den Spitzenplatz in Europa belegt Dänemark.
Wer sich über die Studie informieren möchte, hier einige Links:
Deutsche Post DHL
Badische Zeitung
3Sat
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