Freitag, 13. Januar 2017

Die Balance zwischen verändern und loslassen

Ihr möchtet gerne Veränderungen in Eurem Leben bewirken? Dann habe ich eine gute Nachricht für Euch: Wenn man ein paar entscheidende Dinge richtig macht, dann geschieht das manchmal sogar fast wie von selbst. Es ist wie bei einer aufgestellten Reihe von Dominosteinen. Man braucht nur den richtigen Klotz anzuticken und alle anderen Steine fallen nacheinander um. Wenn Ihr die ganzen Zeit mühsam an einem bestimmten Problem herumdoktert, ohne dass sich etwas bewegt, dann habt ihr vermutlich noch nicht den richtigen Stein gefunden. Es ist ziemlich unsinnig, immer wieder das zu versuchen, was schon in den letzten Jahren nicht geklappt hat. Das hat bereits Leonardo da Vinci gewusst: "Wer heute nur immer das tut, was er gestern schon getan hat, der bleibt auch morgen, was er heute schon ist." Albert Einstein gibt dazu einen ergänzenden Hinweis: “Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.“ Die richtige Haltung dazu hat Johann Wolfgang v. Goethe sehr passend beschrieben: „Wenn man ein Problem lösen will, muss man sich vom Problem lösen.“
Es gibt aber noch einen anderen Aspekt: Ist es denn immer sinnvoll, eine direkte Veränderung anzustreben? Warum nicht einfach mal alles so lassen, wie es ist? Wenn ich gegenwärtigen Situation akzeptiere, dann bekomme ich inneren Frieden und Gelassenheit. Richte ich dann meine Aufmerksamkeit auf die Dinge, die bereits schön sind, dann entstehen Dankbarkeit und Zufriedenheit. Wenn das meine Grundstimmung ausmacht, dann verändern sich automatisch vieles in eine positive Richtung.
Ich wünsche Euch, dass Ihr die richtige Mischung aus "Dranbleiben" und "Loslassen" hinbekommt und auf diese Weise Euer Leben in die gewünschte Richtung verändert - aber alles ohne Hektik.

Fotos © PIXELIO
“Dominoeffekt” von Timo Klostermeier

“Manchmal ist das Leben ein Drahtseilakt” von Jens Bredehorn
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